Urban Air Mobility: Fliegen wir bald mit dem Taxi?

Horváth-Studie

Innerhalb der nächsten fünf Jahre plant der Flugzeugbauer Airbus, einen Prototyp für ein selbstfliegendes Flugtaxi auf den Markt zu bringen. Der Airbus-Prototyp könnte aber zu spät kommen, so Horváth & Partners. Die Managementberatung ist davon überzeugt, dass Passagiere schon in wenigen Jahren mit Flugtaxis transportiert werden.

In der Rhein-Ruhr-Region vielleicht bald schon von Flugtaxis abgelöst? (Bild:  (Bild: fotogorg - fotolia.com)
In der Rhein-Ruhr-Region vielleicht bald schon von Flugtaxis abgelöst? (Bild: (Bild: fotogorg - fotolia.com)

In der Initialphase ab 2025 werden sich Flugtaxis in Megacitys ab zehn Millionen Einwohnern beziehungsweise Metropolregionen mit dieser Bevölkerungsdichte etablieren, so die Managementberatung Horváth & Partners. In Deutschland könnten sich Pilotstrecken auf stark strapazierten Pendlerstrecken durchsetzen, zum Beispiel in der Rhein-Ruhr-Region.

In einer zweiten Phase ab 2035 wird sich Urban Air Mobility (UAM) weltweit als Mobilitätsdienstleistung etabliert haben, mit Regelstrecken für den Transport mehrerer Personen pro Flugkapsel in nahezu jeder Metropole. 125 Millionen Stunden werden Flugtaxis den Berechnungen von Horváth & Partners zufolge im Jahr 2035 bereits in der Luft sein.

Bis 2050, wenn der öffentliche Personennahverkehr mit Flugtaxis auch in kleineren Städten mit bis zu 600.000 Einwohnern Normalität sein wird, steigen die Flugstunden der Studie zufolge auf neun Milliarden Stunden an.

Zur Studie: Für die Studie "Urban Air Mobility - Business Between Sky and Earth" führte Horváth & Partners laut eigenen Angaben klassische Marktanalysen, digitale Sentiment-Analysen auf Basis künstlicher Intelligenz sowie qualitative Experteninterviews durch.

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