Übernahme beim bio verlag, sd vybrant mit Zuwachs und ein neues Positionspapier zum Forschungsdatengesetz

News aus der Branche

Es gibt wieder Neuigkeiten aus der Marktforschungsbranche! Während der bio verlag eine App für Marktforschung übernimmt, freut sich sd vybrant über personelle Verstärkung. Zudem hat sich der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten nun öffentlich zum Forschungsdatengesetz positioniert.

Blick auf die Branche: News auf marktforschung.de

bio verlag übernimmt biopinio

Die bio verlag gmbh erweitert ihr Marktforschungsangebot: zum 01. Juni übernahm das Aschaffenburger Medienhaus biopinio, eine App für Produkttests und Befragungen. biopinio bietet seit acht Jahren mobile Marktforschung für die Bio-Branche an. Zu den befragten Personen liegen neben soziodemografischen Angaben beispielsweise auch Daten zu Ernährungsgewohnheiten und Einkaufsverhalten vor. Ein Schwerpunkt ist die zielgruppenspezifische Durchführung von Produkt- und Designtests. Konkret heißt das: biopinio schickt den Testern und Testerinnen Produktproben von Biolebensmitteln und Naturkosmetik nach Hause, und diese bewerten sie über die biopinio-App. Darüber hinaus hat biopinio auch Trendstudien zum allgemeinen Verhalten umweltbewusster Käufergruppen im Portfolio.

Zuwachs bei sd vybrant

Yulianna Dzhemerys von SD Vybrant
Auch in diesem Jahr wächst die Münchner Agentur für Kunden-Insights mit Online-Communities weiter. Yulianna Dzhemerys verstärkt seit April 2022 als Junior Consultant das Team von sd vybrant. Sie kümmert sich dabei um die Betreuung der Communities sowie um quantitative Forschungsansätze und Analysen. Erste Erfahrungen hat sie durch Praktika, unter anderem bei ADAMANT 2012 und oKid in der Ukraine sammeln können. Bei sd vybrant ist sie vor ihrer Anstellung als Werkstudentin tätig gewesen. Yulianna Dzhemerys hat an der Universität Augsburg ihren Bachelor in BWL und ihren Master im Bereich Sprachwissenschaften an der Universität in Kiew erworben. Während ihres Studiums hat sie ein Auslandssemester in Spanien verbracht.

RatSWD mit Positionspapier zum Forschungsdatengesetz

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) hat sein Positionspapier „Eckpunkte für ein Forschungsdatengesetz“ veröffentlicht. Wesentliche Forderung des RatSWD an den Gesetzgeber ist es, einen diskriminierungsfreien Zugang zu wissenschaftsbasierten Daten, amtlichen Statistikdaten und administrativen Daten sicherzustellen. Die regelhafte Bereitstellung vorhandener Daten ist eine grundlegende Voraussetzung, um die Wirksamkeit von politischen Maßnahmen wissenschaftlich analysieren zu können und Ergebnisse für den Wissenstransfer in Politik und Gesellschaft bereitzustellen.  Zudem sichert ein diskriminierungsfreier Datenzugang die Transparenz und Qualität wissenschaftlicher Aussagen.

Der RatSWD fordert daneben auch einen umfassenden Schutz von Forschungsdaten. Der Gesetzgeber müsse über ein Forschungsdatengesetz die strikte Vertraulichkeit von personenbezogenen Forschungsdaten sichern. Daher empfiehlt der RatSWD, ein Forschungsgeheimnis einzuführen. Werden Forschungsdaten unbefugt offenbart, dann könnte dies sanktioniert werden. Zum Schutz von Forschungsdaten empfiehlt der RatSWD auch, in die Strafprozessordnung ein Zeugnisverweigerungsrecht für Forschende und ein Beschlagnahmeverbot von Forschungsunterlagen aufzunehmen.

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