TV-Sender aus zwölf europäischen Ländern starten Multimedia-Projekt

Jugendstudie

Das ZDF, der SWR und der Bayerische Rundfunk haben gemeinsam mit Sendern aus insgesamt zwölf europäischen Ländern das multimediale Projekt "Generation What?" gestartet. Das Sinus-Institut begleitet das Projekt über den gesamten Zeitraum.

Jugendstudie, Bild: SWR/BR/Bilderfest GmbH
Europäische TV-Sender starten gemeinsame Jugendstudie "Generation What?" (Bild: SWR/BR/Bilderfest GmbH)

Durch eine interaktive Website mit Fragebogen und Interviews sowie vier Dokumentarfilmen solle das umfassendste Bild entstehen, das je von der heutigen Generation der 18- bis 34-Jährigen in Europa gezeichnet wurde. Das Ziel sei die größte Jugendstudie Europas mit mehr als einer Million Teilnehmern, so die Sender.

Millenials, Generation Y, Generation Internet oder doch Generation Porno? Die Begriffsverwirrung zeigt: Man weiß nicht genau, wie man die Generation der 18- bis 34-Jährigen eigentlich fassen soll. Mit "Generation What?" wollen die Sender in zwölf Ländern Europas dieser Altersgruppe die Chance geben, ihre Generation selbst darzustellen.

Im Mittelpunkt steht dabei ein interaktiver Online-Fragebogen. Die Themen sind: Liebe, Sex und Freundschaft, Job, Ausbildung, Familie und Politik. Das Besondere dabei sei: Schon während des Ausfüllens kann man sich mit anderen vergleichen.

Auch zu gesellschaftspolitischen und ethischen Themen werden die Teilnehmenden befragt: Von ihrer Einstellung zu Europa und zur Zuwanderung über ihre Meinung zu Thesen wie "Es gibt zu viel Ungerechtigkeit" bis hin zur Frage "Könntest Du ohne den Glauben an (einen) Gott glücklich sein?". Dazu gibt es kurze Videointerviews, denn laut der TV-Sender sei es erstaunlich unterhaltsam, anderen Menschen beim Beantworten der Fragen zuzusehen.

Die Endergebnisse der Studie werden im Herbst dieses Jahres veröffentlicht. Für Deutschland übernimmt das Sinus-Institut die Aufbereitung und Auswertung der Daten. Das Institut war auch in den Entstehungsprozess des Fragebogens eingebunden.

ah

Veröffentlicht am: 12.04.2016

 

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