Trisomie-21-Test als Kassenleistung?

YouGov-Studie

Mit dem Trisomie-21-Test kann schon während der Schwangerschaft die Wahrscheinlichkeit berechnet werden, mit der ein Kind mit Down-Syndrom auf die Welt kommen würde. Momentan muss der Test in der Regel selbst bezahlt werden. Die vorgeburtliche Chromosomenuntersuchung könnte zukünftig aber von den Krankenkassen übernommen werden.

Vor allem die älteren Befragten sind dafür, dass die Krankenkassen den Trisomie-21-Test bezahlen. (Bild: jarmoluk - Pixabay)

Vor allem die älteren Befragten sind dafür, dass die Krankenkassen den Trisomie-21-Test bezahlen. (Bild: jarmoluk - Pixabay)

Aktuell wird diskutiert, ob die pränatale Diagnosemethode zukünftig von den Krankenkassen gezahlt wird. Im Spätsommer 2019 will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten und Krankenkassen darüber entscheiden. Laut einer aktuellen Umfrage von YouGov sind zwei Drittel der befragten Deutschen (66 Prozent) dafür. Nur knapp ein Fünftel (19 Prozent) ist dagegen.

Ältere sprichen sich besonders stark für den Test aus

Frauen befürworten die Proposition häufiger als Männer (68 vs. 62 Prozent), so YouGov. Während über ein Fünftel (22 Prozent) der befragten Männer sie ablehnt, tun dies nur 17 Prozent der befragten Frauen. Besonders deutliche Unterschiede gibt es auch zwischen den jüngsten und den ältesten Befragten: 70 Prozent der über-55-Jährigen würden den Trisomie-21-Test als Kassenleistung befürworten, im Vergleich nur 56 Prozent der 18- bis 24-Jährigen. Doch auch jeder Vierte (23 Prozent) dieser Altersgruppe gibt an, keine Meinung zu dem Thema zu haben. Damit hat die jüngste Generation am häufigsten keine Meinung zu diesem Thema.

Zur Studie: YouGov hat am 8. April 2019 4.686 Personen ab 18 Jahren befragt.

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