Stephan Schmid wechselt zum SCHÖTTMER Research Hub

Frischer Wind aus dem Süden

Stephan Schmid, zuletzt Geschäftsführer der Schlesinger Group Germany, hat zum 1. Januar 2022 im SCHÖTTMER – Research Hub Hamburg die Stelle des Unit Directors angetreten. Wir fragten nach: Was ist der Research Hub konkret? Was bietet er und wie grenzt er sich inhaltlich und strategisch vom SCHÖTTMER INSTITUT ab?

Stephan Schmid hat zum 01. Januar 2022 im SCHÖTTMER – RESEARCH HUB Hamburg die Stelle des Unit Directors angetreten. (Bild: Stephan Schmid)

Im August 2021 hatte marktforschung.de bereits mit Stephan Schmid über sein Ausscheiden bei der Schlesinger Group gesprochen. Seit 2002 war Stephan Schmid bei der Schmiedl Marktforschung tätig. Neben Stephan Lange war er der zweite Geschäftsführer bei dem Münchner Unternehmen, dass im November 2011 von der Schlesinger Group akquiriert wurde. Schmid verantwortete innerhalb des Unternehmens den Bereich Client Solutions, der die Bereiche Business Development und Sales umfasst. Gegenüber marktforschung.de erläuterte Schmid damals, auch zukünftig in einer Aufgabe tätig sein zu wollen, in der beide Bereiche miteinander kombiniert wären.

Nun ist es offiziell: Stephan Schmid wird als Unit Director beim SCHÖTTMER Research Hub, einem Start-Up des SCHÖTTMER INSTITUTs, tätig werden. Teil seiner Aufgabe wird zukünftig beinhalten, die Organisationsstruktur und die Entwicklung an die für 2022 bestehenden Wachstumsziele anzupassen.

Laut Schmid habe sich in den letzten Jahren gezeigt, dass viele Unternehmen inzwischen auf DIY-Lösungen setzen und sich Institutsmarktforschende von Organisatoren zu internen Customer Insight-Beratenden entwickeln und die reine Projektlogistik und Organisation gerne outsourcen. Aus diesem Ansatz heraus hat sich das SCHÖTTMER – Research Hub gegründet.

Das Research Hub biete mit aktuell sechs Mitarbeitenden, Projektunterstützung, sowohl qualitativ als auch quantitativ, und liefere seinen Kunden modulare Service-Bausteine aus u. a.  Fragebogen- und Leitfadenerstellung, Aufbereitung von Ergebnissen, Bericht-Templates, Panels, Programmierende, Moderatoren und Locations.

Dabei tritt der Hub nicht als eigenständiges Unternehmen auf, verfolgt aber in Bezug auf den „Mutterkonzern“ unterschiedliche Ziele und bietet ein eigenständiges Leistungsangebot. Konkret bedeutet dies, dass Full-Service Anfragen, die das komplette Leistungsspektrum anfordern und bei der die Beratungskompetenz in Bezug auf Markenführung, Werbeforschung relevant ist, weiterhin im Kompetenzbereich des SCHÖTTMER INSTITUTs angesiedelt sein werden.

Die Organisation der Projekte, die ggf. auch nur aus Teilbereichen von Projekten besteht, läge in der Aufgabe des Research Hub. Dies können kleine Projekte sein, in dem nationale und internationale Kunden z. B. nur die Rekrutierungsleistungen für Videointerviews benötigen, bis hin zu komplexen, internationalen Studien, wo neben der klassischen Feldarbeit auch inhaltliche Unterstützung und Beratung in Teilbereichen benötigt werde.

Der Hub sei kein Marktforschungsinstitut, sondern befasse sich eher mit Operations-Management. Umsetzungsberatung werde bei Bedarf ergänzt.

Trotz der zielgerichteten und räumlichen Abgrenzung zum SCHÖTTMER INSTITUT, vereine der Hub Erfahrung aus beiden Perspektiven: Zum einen die Kompetenz des Feldservice-Nachfragers und die des Feldserviceanbieters. Auch gehe die räumliche Abgrenzung nicht über die Anschrift hinaus. Die Büroräume werden in den Räumen des SCHÖTTMER INSTITUTs sein.

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