Statements der Gewinner: Teil 1 mit mindline, rheingold Institut & Innofact

Branchenumfrage: Große Full-Service Institute

Mindline, Rheingold und Innofact sind drei der besten Full-Service-Institute in der Imagestudie „Große Full-Service Institute 2021“ von marktforschung.de. Lesen Sie, auf was die Institute dabei besonders stolz sind, welche Herausforderungen aktuell auf die Unternehmen warten und was auf dem Wunschzettel ganz oben steht.

ive stars rating on the table. 3D illustration (Bild: picture alliance / Zoonar | Cigdem Simsek)

Die ersten drei Gewinner äußern sich zu ihrer Auszeichnung (Bild: picture alliance / Zoonar | Cigdem Simsek)

Mindline: „Nun wissen wir, dass wir zu den Besten der Branche gehören“

Wie bewerten Sie Ihr Abschneiden in der Studie?

Stefan Ruthenberg: Mit dem Wettbewerb misst man sich ja nur punktuell bei größeren Pitches. Man hört das eine oder andere, aber kann nicht richtig einschätzen, wie und wo man insgesamt steht. Wir kriegen in der Zusammenarbeit mit unseren key clients zwar häufiger zu hören, dass wir gut sind, nun wissen wir, dass wir zu den Besten der Branche gehören. Das ist ein tolles Signal für unsere Mitarbeitenden und solche, die bei uns anfangen wollen.

Auf was sind Sie besonders stolz?

Stefan Ruthenberg: Dass wir zum dritten Mal hintereinander eine Topplatzierung - vor allem beim NPS - erreichen konnten, bei gleichzeitig deutlich größerem Umsatzvolumen und Kunden. Wir sind also gesund gewachsen.

Was sind die nächsten Herausforderungen für Ihr Institut?

Stefan Ruthenberg: Wir haben uns einiges vorgenommen. In 2022 wollen wir unsere neue Marke und Company mindline finance im Bereich der Finanzdienstleistungen etablieren. Da hatten wir viel Glück, ein gutes Händchen und Erfolg bei der Suche nach Research-Finanzexperten. Insgesamt ist das Finden guter, hochqualifizierter Kräfte aber deutlich herausfordernder geworden.

Wenn Sie einen Wunsch für Ihr Institut frei hätten, welcher wäre das?

Stefan Ruthenberg: Wünschen tut man sich ja etwas, was man selbst nicht wirklich erreichen kann, da greife ich mal nach den Sternen: Dass es uns Menschen gelingt, die wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen und notwendigen Veränderungen friedlich und frei hinzukriegen. Zugegeben, das klingt jetzt sehr nach Bundespräsident, aber hätte doch was. Auf jeden Fall braucht man dazu viel und gute Markt- und Meinungsforschung und dabei wird bestimmt auch mindline weiter eine gute Rolle spielen können.

Stefan Ruthenberg ist Gründer und Geschäftsführer von mindline.

Rheingold: „Unter den Bedingungen einer Pandemie ist das gute Abschneiden sicherlich keine Selbstverständlichkeit.“

Wie bewerten Sie Ihr Abschneiden in der Studie?

Stephan Grünewald: Wir sind mit unserem Abschneiden in der Studie sehr zufrieden, vor allem, dass wir unsere Position in einigen Kategorien deutlich ausbauen konnten. Unter den aktuellen Bedingungen einer Pandemie sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Letztendlich gilt unser Dank natürlich all denjenigen, die uns so toll bewertet haben.

Auf was sind Sie besonders stolz?

Stephan Grünewald: Stolz sind wir in erster Linie auf unsere phantastische Mannschaft bei rheingold. Wir haben bei rheingold hoch professionelle, engagierte wie motivierte Expert*innen, jeder/jede auf seinem/ihrem Gebiet. Daher freut uns die Auszeichnung in der Rubrik Methodenkompetenz sehr. Durch die Bereitschaft aller Mitarbeiter*innen, die Erweiterung unserer digitalen Features oder interaktiver Methoden mitzugehen, sind wir im Ranking dieser Kategorie erneut gestiegen und konnten uns mit den „big playern“ am Markt messen.

Was sind die nächsten Herausforderungen für Ihr Institut?

Stephan Grünewald: Die nächsten Herausforderungen sehe ich zum eine darin, diese Top-Positionen auf jeden Fall beizubehalten. Und zum anderen, gerade in einer immer schneller werdenden digitalen Zeit, die Visionen sowie die Kraft der Umsetzung nicht zu verlieren.

Wenn Sie einen Wunsch für Ihr Institut frei hätten, welcher wäre das?

Stephan Grünewald: Dass es das rheingold Institut auch noch in 100 Jahren gibt.

Stephan Grünewald ist Gründer und Geschäftsführer des rheingold Institut.

Innofact: „Es geht darum das Wachstum zu managen. Das ist eine sehr schöne Herausforderung."

Wie bewerten Sie Ihr Abschneiden in der Studie?

Christian Thunig: Wir freuen uns natürlich, dass wir in die Ränge gekommen sind. Das ist für uns eine schöne Bestätigung bei der Zielgruppe der betrieblichen Marktforscher. Wir wissen natürlich schon sehr lange von unseren Kunden, dass sie uns schätzen. Teilweise haben wir Kunden bereits seit zwei Jahrzehnten. Das spricht für sich. Aber nun sozusagen von neutraler Stelle ein Siegel zu erhalten, ist noch einmal ein wichtiges Feedback.

Auf was sind Sie besonders stolz?

Christian Thunig: Wir merken einfach, dass wir unsere Kundenbasis ständig verbreitern und vergrößern können und dass wir sehr stark wahrgenommen werden bei Ausschreibungen und Anfragen. Dass wir das erste Siegel bekommen haben, heißt für uns, dass die Sichtbarkeit und Wahrnehmung von INNOFACT noch einmal weiter gestiegen ist.

Was sind die nächsten Herausforderungen für Ihr Institut?

Christian Thunig: Mit der weiteren Steigerung des Auftragseingangs und Umsatzes geht es bei uns darum, das Wachstum zu managen. Insofern sind das sehr schöne Herausforderungen.

Wenn Sie einen Wunsch für Ihr Institut frei hätten, welcher wäre das?

Christian Thunig: Wir brauchen dringend Mitarbeitende, da wir insgesamt und insbesondere dieses Jahr kräftig wachsen. Das ist schon ein bisschen verrückt. Aber mehr wünschen wir uns im Moment nicht ….

Christian Thunig ist Managing Partner bei der INNOFACT AG.

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