Star Wars: Jeder zehnte Deutsche bevorzugt die dunkle Seite der Macht

YouGov-Studie

Wie viele Deutsche sind Fans von Star Wars? Welche Episode der Reihe ist die beliebteste und auf welcher Seite der Macht stehen die Deutschen eigentlich? Anlässlich des Star-Wars-Tages am 4. Mai haben YouGov und das SINUS-Institut Fans der Filmreihe befragt.

 

Fast alle Deutschen (93 Prozent) kennen die Weltraum-Saga rund um Luke Skywalker, Han Solo und Darth Vader, und mehr als ein Drittel (36 Prozent) bezeichnen sich sogar als Fans der Kult-Reihe. Müssten sich die Deutschen für eine Seite der "Macht" entscheiden, würde fast die Hälfte (48 Prozent) lieber der "hellen Seite" angehören – also den Rebellen rund um die Jedi-Ritter. Immerhin neun Prozent würden lieber auf der "dunklen Seite" stehen, sie fühlen sich also eher zu Darth Vader, den Sith und dem Todesstern hingezogen. 

Deutsche sind nicht an Weltherrschaft interessiert

Was würden die Deutschen anstellen, hätten sie selbst die Macht der Jedi? Fast die Hälfte (46 Prozent) würde sie zum Wohle der Menschheit einsetzen und damit Weltfrieden stiften. Knapp ein Drittel (30 Prozent) würde mit einem Tier kommunizieren und etwas mehr als ein Viertel (26 Prozent) würde sich mit ihrer Hilfe teleportieren wollen. An der Weltherrschaft sind die Deutschen scheinbar nicht interessiert: Nur ein Bruchteil von fünf Prozent würde die "Macht" hierfür ausnutzen. Dabei ist der Wunsch nach dieser Art von Superkraft bei Männern größer als bei Frauen: Zwölf Prozent der Männer geben an, schon einmal versucht zu haben, mithilfe der Macht einen Gegenstand fliegen zu lassen. Von den befragten Frauen versuchten dies lediglich fünf Prozent. 

© SINUS
© SINUS

Männer können sich Prinzessin Leia am ehesten als Sexualpartnerin vorstellen 

Bei der Frage, welchen aus 23 abgefragten männlichen und weiblichen Star-Wars-Charaktere die Befragten sich als Sexualpartner vorstellen könnten, haben besonders die Männer eine eindeutige Präferenz: Zwölf Prozent wünschten sich ein sexuelles Stelldichein mit Prinzessin Leia. Die Frauen hingegen haben anscheinend Schwierigkeiten, einen Charakter zu finden, der sie diesbezüglich anspricht. Auch wenn Luke Skywalker immerhin von 4 Prozent als Partner für gewisse Stunden gesehen wird, geben 57 Prozent an, sich keinen der abgefragten Charaktere als Sexualpartner zu wünschen. Am ehesten identifizieren können sich die Deutschen mit Han Solo (acht Prozent) und genauso viele können sich Yoda gut als Vorgesetzten vorstellen.

Ein Viertel der Deutschen will "Solo: A Star Wars Story" im Kino sehen

Im Ranking der am häufigsten gesehenen Star Wars-Filme liegt "Episode V – Das Imperium schlägt zurück" mit 50 Prozent vor "Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (48 Prozent). Fast gleichauf an dritter Stelle folgt Episode I – Die dunkle Bedrohung. Dabei gefallen jenen, die schon einmal einen Star Wars-Film gesehen haben, im Vergleich die Episoden IV bis VI aus den 1970er und 80er Jahren deutlich besser (44 Prozent) als die Episoden I bis III aus den 1990er und 2000er Jahren (18 Prozent). Star Wars ist eng mit eigenen Kindheits- und Jugenderinnerungen verbunden: So war beim ersten Kontakt mit Star Wars ein Drittel (33 Prozent) jünger als 13 und knapp ein weiteres Drittel (29 Prozent) zwischen 13 und 19 Jahre alt. Schon am 24. Mai kommt mit dem neuen Film "Solo: A Star Wars Story" endlich Nachschub in die Kinos - mehr als ein Viertel der Befragten (26 Prozent) plant, diesen Film anzusehen.

Star Wars ist bei der Leistungselite der Gesellschaft beliebt

Die Studie zeigt aber auch: Die Begeisterung für Star Wars variiert stark zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, den Sinus-Milieus®. "51 Prozent der Angehörigen des Performer-Milieus, das sich selbst als technikaffine Leistungselite betrachtet, begeistern sich für Star Wars. Aber lediglich 27 Prozent im Milieu der Sozialökologischen, das Marketing-Hypes aus Gewissensgründen skeptisch gegenübersteht, sind Star Wars-Fans", erläutert Manfred Tautscher, Geschäftsführer des SINUS-Instituts.

Zur Studie: YouGov und das SINUS-Institut befragten online 2.010 Personen ab 18 Jahren zwischen dem 09.04.2018 und 16.04.2018.

Veröffentlicht am: 03.05.2018

 

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