So sieht also die neue GfK aus

Launch von Gfknewron

Mit einem beeindruckenden Online-Event launchte die GfK ihr neues Produkt. Gfknewron versammelt die Handelspaneldaten in einem benutzerfreundlichen Dashboard, angereichert mit KI. Bis Ende des Jahres soll das Tool auch für Retailer verfügbar sein.

Gfknewron sei ein wichtiger Schritt in der Transformation der GfK vom klassischen Marktforscher zum KI-gestützten Daten-Analytik- und Beratungsunternehmen. (Bildquelle: GfK)

Ein beeindruckendes Event zum Launch von Gfknewron

Die GfK hatte sich offensichtlich einiges vorgenommen. Inmitten eines dreidimensionalen schwarzen Raums, durchzogen von orangefarbenen Linien, standen die diversen Redner der GfK beim virtuellen Launch, um das Produkt zu präsentieren, dass für die Zukunft der GfK stehen soll. Gfknewron sei ein wichtiger Schritt in der Transformation der GfK vom klassischen Marktforscher zum KI-gestützten Daten-Analytik- und Beratungsunternehmen, so das Unternehmen. Sehr international, futuristisch und mondän war die Anmutung des Events, das von der Zukunfts-Autorin Lindsay Herbert moderiert wurde.

Die GfK hat ihr SaaS-Geschäftsmodell gefunden

Peter Feld, Vorstandsvorsitzender der GfK seit 2017 (Bild: Gfk)
Zunächst durfte Peter Feld, Vorstandsvorsitzender der GfK seit 2017, die Vision hinter Gfknewron präsentieren. Fazit: Endlich hat die GfK ihr SaaS-Geschäftsmodell gefunden. Ein browserbasiertes Dashboard, dass nicht nur die Daten des GfK-Handelspanels umfasst, sondern auch zahlreiche weitere Datentöpfe: über allgemein verfügbare Marktdaten bis hin zu Corona-Zahlen. Das alles angereichert mit KI-gestützten Analysen und klaren Empfehlungen, fähig zu Prognosen und Simulationen. Ab sofort in den Modulen gfknewron Market, gfknewron Consumer und gfknewron Predict für Auftraggeber erhältlich. Das Versprechen dahinter: die eine „Single Source of Truth“. Dazu Peter Feld:

"Die softwarebasierte Business-Intelligence-Plattform gfknewron wurde entwickelt, um all diese Informationen auf einer intuitiven, KI-basierten Plattform bereitzustellen. Mit gfknewron ermöglichen wir unseren Kunden, viel stärker Daten- und Analytik-orientiert zu arbeiten."

Nutzerfreundlichkeit auf Verbraucherniveau

Sean O’Neil, Chief Product Officer der GfK (Bild: Gfk)
Die Katze aus dem Sack ließ dann Sean O’Neil, Chief Product Officer der GfK, in dem er anhand eines Fallbeispiels des Launchs einer Waschmaschine demonstrierte, wie Produktmanager selbständig mit dem Tool Daten und Märkte analysieren können. "Was wir mit gfknewron bieten, sind Erkenntnisse auf Unternehmensniveau mit einer Nutzerfreundlichkeit auf Verbraucherniveau.", so der Chefentwickler des Nürnberger Marktforschungsinstituts. Dies käme, so das Institut, offenbar sehr gut beim Kunden an. Bis Ende des Jahres soll das nächste Modul der Familie gelauncht werden: Gfknewron für Retailer.

Screenshot aus dem Dashboard von Gfknewron (Bildquelle: GfK)

Ist Gfknewron der große Wurf für die GfK?

Auch wenn die Präsentation noch so futuristisch rüberkam, zunächst wirkt Gfknewron wie ein benutzerfreundliches Dashboard für die GfK Handelspaneldaten. Immerhin drei Jahre an Backdata werden mitgeliefert. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Leistungsfähigkeit einer künstlichen Intelligenz kaum in einem Online-Event anhand eines vorgefertigten Cases demonstrieren lässt. Ob die Simulationen und Prognosen funktionieren, die das Tool für sich propagiert, wird jeder Kunde schnell selbst herausfinden. Dass alle Daten in einer leistungsstarken Cloudplattform bereitgestellt werden, noch dazu von überall zugreifbar, ist längst kein USP mehr. Solche Plattformen gibt es von anderen Instituten bereits seit Jahren. Wenn, dann macht die Qualität der Daten den Unterschied. Schön für die Kunden, wenn der Zugriff darauf jetzt zeitgemäß und benutzerfreundlich erfolgen kann.

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