Saubere Luft, Beschwerderekord beim Deutschen Presserat, Personalnews und Deutsche und Finanzen

Blick auf die Branche: News KW 8

Täglich erreichen uns spannende Mitteilungen über neue Personalveränderungen und aktuelle Studien. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse und Nachrichten aus der Marktforschungsbranche in dieser Woche. Lesen Sie über saubere Luft, einen Beschwerderekord beim Deutschen Presserat, Personalnews und Deutsche und Finanzen

Blick auf die Branche: News auf marktforschung.de

Konsumenten investieren mehr in saubere Luft

Das Handelspanel der Gfk zu den Umsatzzahlen zeigt: Geräte zur Luftaufbereitung sind gefragt wie nie, unter dem Einfluss der COVID-19 Pandemie ging die Nachfrage 2020 noch einmal deutlich nach oben. Die Anzahl der in Europa verkauften Geräte stieg um rund 44 Prozent auf nunmehr fast drei Millionen an. Das entspricht einem Umsatz von 427 Millionen Euro, knapp 50 Prozent mehr als im Vorjahr.

Unter den fünf größten Märkten in Europa (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien) konnte Deutschland im letzten Jahr mit Abstand am stärksten wachsen, hierzulande wurden rund eine Million Geräte zur Luftaufbereitung verkauft und ein Umsatz von rund 166 Millionen Euro erzielt. Lediglich in Frankreich stagnierte der Markt mit einem leichten Absatzzuwachs von drei Prozent und einem Umsatzrückgang von einem Prozent. 

Besonders Geräte mit Luftreinigungsfunktion standen 2020 ins im Fokus, so Thilo Heyder, Experte für Haushaltskleingeräte bei GfK, Luftkühlung spielt nur eine untergeordnete Rolle. Immer häufiger sind auch Produkte gefragt, die sich diskret in die Wohnlandschaft einfügen oder über entsprechende Apps steuern lassen. Konsumenten sind hier bereit, mehr Geld in ihr Wohlbefinden zu investieren, dementsprechend sind die durchschnittlich erzielten Verkaufspreise im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. 

Beschwerderekord beim Deutschen Presserat

Presse (Bild: Andrys - pixabay)
Der Deutsche Presserat verzeichnet so viele Beschwerden wie noch nie: 4.085 Personen wandten sich 2020 an die Freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien, fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor mit 2.175 Beschwerden. 53-mal erteilte der Presserat eine öffentliche Rüge, ebenfalls deutlich öfter als im Vorjahr mit 34 Rügen.  

Verantwortlich für die steigende Anzahl an Beschwerden waren u.a. Massenbeschwerden, etwa zu Artikeln über die Kindstötungen in Solingen oder zur Polizeikolumne in der taz. Corona-Beschwerden waren überwiegend unbegründet, so beschwerten sich 581 Personen, von den davon bereits geprüften 321 Fällen wurden genau vier gerügt. Am häufigsten wurden 2020 Verstöße gegen den Opferschutz sowie Fälle von Schleichwerbung und mangelnder Kennzeichnung von Anzeigen gerügt. Der Sprecher des Presserats, Sascha Borowski, zu den Zahlen:

"Gerade in unsicheren Zeiten wünschen sich Leserinnen und Leser eine Berichterstattung, der sie vertrauen können. Die vielen Anfragen zu Corona-Berichten zeigen, dass der Pressekodex und die Freiwillige Selbstkontrolle durch den Presserat hier eine wichtige Rolle spielen."

Odgers Berndtson stärkt die Consumer- und Life Sciences-Sektoren

Nicole Kremer, Beraterin - Odgers Berndtson (Bild: Odgers Berndtson)
Seit Februar dieses Jahres verstärkt mit Nicole Kremer eine Beraterin im Executive Search die internationale Personalberatung Odgers Berndtson in den Sektoren Konsumgüter und Handel sowie Life Sciences. Sie verfügt über Erfahrungen im General Management bei Unternehmen in der Konsumgüter- und Kosmetikindustrie sowie als Beraterin und systemischer Coach bei Beratungsunternehmen. Als Partner im Münchner-Team von Odgers Berndtson, einem Unternehmen für Executive Search und Leadership Assessment, wird Nicole Kremer auf internationaler Ebene Besetzungen im C-Level und General Management-Positionen steuern.

In der Krise: Deutsche und Dänen reduzieren finanzielle Ausgaben am seltensten

Unternehmenslogo YouGov Deutschland GmbH
YouGov hat in der Studie "On the money: YouGov’s Global Banking & Finance Report 2021" mehr als 18.500 Personen in 17 Märkten weltweit über ihre Einstellungen und ihr Verhalten in Bezug auf finanzielle Ausgaben und Banking befragt wurden. Dabei zeigt sich Folgendes:

  • 28 Prozent der Deutschen geben an, in den vergangenen sechs Monaten nicht-lebensnotwendige Ausgaben aktiv reduziert zu haben. Nur die Dänen treffen diese Aussage mit 20 Prozent noch seltener. Unter Indonesiern liegt dieser Wert hingegen bei 72 Prozent.
  • Auch für die Zukunft geben nur 45 Prozent der Deutschen an, diese Ausgaben kürzen zu wollen. Das ist im internationalen Vergleich der niedrigste Wert. An der Spitze liegen die Mexikanerinnen und Mexikaner mit 90 Prozent.
  • Knapp die Hälfte der Deutschen bevorzugt auch in Krisenzeiten die Verwendung von Bargeld
  • 46 Prozent der deutschen Befragten geben an, Bargeld als Zahlungsmittel zu bevorzugen. Nur die Mexikaner treffen diese Aussage noch häufiger (52 Prozent). Unter Chinesen sagen dies hingegen nur 10 Prozent, unter Dänen 13 Prozent.
  • Jene Deutschen, die Bargeld bevorzugen, entsprechen einer älteren Zielgruppe
  • Bargeldzahler sind bei digitalen Banking-Services skeptischer
  • 40 Prozent der Bargeld-Bevorzugenden sagen, dass sie ihr Smartphone nicht für Online-Banking benutzen (16 Prozent bei den nicht Barzahlungs-Bevorzugenden).
  • Zudem haben 50 Prozent bei Online-Banking stets Sicherheitsbedenken  (29 Prozent bei den nicht Barzahlungs-Bevorzugenden)

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