Salz und Zucker: Wie gesund ernähren sich Deutsche?

targeted!

Inwiefern sich Deutsche kritisch mit ihrem Salz- und Zuckerkonsum auseinandersetzen, hat targeted! im Rahmen einer Studie untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass ein ungesundes Ernährungsverhalten nicht unbedingt mit mangelndem Wissen zu begründen ist.

Salz und Zucker: Wie gesund ernähren sich Deutsche? (Bild: rc67 - fotolia.com)
Salz und Zucker: Wie gesund ernähren sich Deutsche? (Bild: rc67 - fotolia.com)

Immer mehr Menschen weltweit aber auch in Deutschland leiden unter Übergewicht und Bluthochdruck. Hierfür wird unter anderem eine falsche Ernährung mit einem erhöhten Salz- und Zuckerkonsum verantwortlich gemacht. Diese Einschätzung ist bei den Befragten nicht präsent: Nur 15 Prozent sehen in Zucker nichts Gutes und 75 Prozent sagen aus, dass ihnen Essen ohne Salz nicht schmeckt. Wiederum 79 Prozent möchten ihren Salz- und Zuckerkonsum in Zukunft aber dennoch einschränken. Über 80 Prozent der Befragten sind sich sogar über die gesundheitlichen Risiken wie Gewichtszunahme und Karies, die Zucker auf den Körper hat, im Klaren. Dennoch konsumieren 28 Prozent der Probanden nach Selbsteinschätzung täglich mehr als die empfohlenen 25 Gramm Zucker – die Männer sogar über 38 Gramm. Befragt nach einer möglichen Einschränkung ihres Zuckerkonsums, würden rund 70 Prozent auf den Genuss von Süßigkeiten verzichten, aber nur 28 Prozent auf Schokolade. 88 Prozent verbinden mit Zucker einen positiven Energieschub. Die Kenntnisse über Zuckeraustauschstoffe sind recht gut. Insbesondere Stevia erfährt einen Bekanntheitsgrad von 87 Prozent. 

Salz hat kein schlechtes Image

Nur 2 Prozent der Befragten sehen in Salz etwas Schlechtes. Die maximal verträgliche Tagesdosis wird mit einem Teelöffel sehr konservativ geschätzt (62 Prozent). Über die Risiken eines erhöhten Salzkonsums sind sich die meisten Menschen durchaus bewusst, so verbinden zum Beispiel 64 Prozent Bluthochdruck mit übermäßigem Salzkonsum. Rund 80 Prozent der Probanden würden ihren Salzkonsum zukünftig reduzieren – am ehesten bei Ketchup, TK-Produkten und Knabberwaren. 

Zur Studie:

targeted! hat in Kooperation mit Toluna 1.000 Menschen zu ihrem Salz- und Zuckerkonsum befragt.

dr

Veröffentlicht am: 24.01.2017

 

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