research tools: Stromanbieter setzen auf Imagewerbung

Strommarkt

Innerhalb von zwölf Monaten verdoppelten sich die Ausgaben für Imagewerbung von Stromanbietern laut der Werbemarktanalyse "Stromanbieter 2015" von research tools, während sich die Spendings für Strom halbierten.

Stromanbieter setzen auf Imagewerbung (Bild: research tools)
Stromanbieter setzen auf Imagewerbung (Bild: research tools)

Somit erreicht die Imagewerbung mit einem Volumen von annähernd 60 Millionen Euro ein Rekordhoch innerhalb der betrachteten letzten fünf Jahre. Unter den Top 10 Werbern befinden sich zwei Stadtwerke sowie drei der vier großen Energiekonzerne. Trotz deutlicher Zunahme in den letzten zwölf Monaten sind die Zukunftsbereiche alternative Energien und Smarthome überraschenderweise weit von dem Niveau vergangener Jahre entfernt.

Die drei werbestärksten Stromanbieter sind die Energieunternehmen E.ON, RWE und Yello. Von den großen Energiekonzernen ist lediglich Vattenfall nicht unter den Top 10 zu finden. Dynamischste Werber innerhalb der Top 10 waren die Unternehmen E wie einfach, Lichtblick und Stadtwerke Essen. Alle drei haben ihre Werbevolumina deutlich gesteigert. Während sich die werbestärksten Anbieter hauptsächlich des hochpreisigen Mediums TV bedienen, belegen die übrigen Top-10-Unternehmen stärker die übrigen Mediengattungen wie Internetanzeigen, Print und Radio.

Aufgrund der starken Konkurrenz im Strommarkt steht bei fast allen Anbietern die Kundengewinnung und -bindung im Mittelpunkt. Hierfür setzen die werbenden Stromanbieter neben Neukunden-, Wechsel- und Treue-Boni auf Motive wie regionale Verbundenheit und Vertrauen. Eine quantitative und qualitative Analyse werbestrategischer Aspekte zeigt weiteres Potenzial besonders in der Abgrenzung und Wiedererkennbarkeit der Werbemotive sowie in Alleinstellungsargumenten.

Zur Studie: Die „Werbemarktanalyse Stromanbieter 2015“ von research tools untersucht die Werbeausgaben der Top 10 Stromwerber in Deutschland für den Betrachtungszeitraum Mai 2014 bis einschließlich April 2015 sowie zum Vergleich die vier Jahre davor.

dr

Veröffentlicht am: 09.09.2015

 

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