Paketzustellung: Wer würde In-Home-Lieferung nutzen?

YouGov-Studie

Die letzte Meile ist für Paketzusteller der teuerste Teil der Lieferkette. Eine Möglichkeit, Probleme bei der Zustellung zu umgehen, ist die In-Home-Lieferung. Hierfür muss das Zuhause des Kunden mit einem intelligenten Türschloss und Türöffner ausgestattet sein. Für wen das interessant klingt, hat YouGov herausgefunden.

Hier gibt es noch keine In-Home-Lieferungen (Bild: foundry - pixabay)

Hier gibt es noch keine In-Home-Lieferungen (Bild: foundry - pixabay)

Ist das Zuhause des Kunden mit einem intelligenten Türschloss und Türöffner ausgestattet, kann der Kunde auch in seiner Abwesenheit die Türen für den Paketboten öffnen. Zudem kann über solch ein System aus der Ferne per Videoübertragung mit dem Paketzusteller interagiert werden. Jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) kann sich laut YouGov vorstellen, sich auf diese Art Pakete liefern zu lassen. Zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) stehen dieser Art der Paketlieferung skeptisch gegenüber. 

Besonders großes Interesse bei Vielverdienern

Besonders Personen mit einem hohen Haushaltseinkommen, können dieser Lieferart etwas abgewinnen. Knapp jeder Dritte (31 Prozent) Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3000 Euro monatlich kann sich vorstellen, solch eine Technologie zu nutzen. Im Geschlechtervergleich sind es eher die Männer (26 Prozent), die sich die smarten Türschlösser für Paketlieferungen vorstellen können, die Frauen sind skeptischer. Weniger als jede Fünfte (18 Prozent) Frau kann sich eine solche Paketlieferung vorstellen. Ein Blick in die Altersgruppen zeigt eine größere Offenheit für das Thema bei Menschen zwischen 25 und 54 Jahren, hier sind ein Viertel der Befragten interessiert. 

Zur Studie: YouGov befragte 1.682 Personen ab 18 Jahren am 20. Dezember 2018 mittels standardisierter Online-Interviews.

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