Musik-Streaming-Branche: Großes Wachstumspotential

OmniQuest Studie

Der Markt ist noch lange nicht gesättigt: Aktuell nutzen weniger als ein Drittel der Deutschen (29 Prozent) einen Musik-Streaming Dienst. 10 Prozent haben in der Vergangenheit einmal eine solche Plattform genutzt.

Musik-Streaming ist vor allem bei jüngeren Menschen beliebt (Bild: mstaniewski - fotolia.com)
Musik-Streaming ist vor allem bei jüngeren Menschen beliebt (Bild: mstaniewski - fotolia.com)

 

Der Anteil der aktiven männlichen Musik-Streaming Nutzer liegt mit 33% etwas höher als der Anteil der aktiven weiblichen Nutzer mit 26 Prozent. Die Studie ergab außerdem, dass die Rate der Musik-Streaming Nutzer mit steigendem Alter sinkt: Bei den 18- bis 29-Jährigen finden sich 65 Prozent aktive Nutzer, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 46 Prozent und bei den 40- bis 49Jährigen nur noch 32 Prozent. Der Nutzeranteil der Befragten mit einem Alter von 50 Jahren und älter liegt nur noch bei durchschnittlich 11 Prozent.

Spotify und Amazon Prime Music vorn

Hauptsächlich genutzt werden Spotify (51 Prozent), Amazon Prime Music (42 Prozent), Apple Music (19 Prozent) und Deezer (18 Prozent); 34 Prozent der Musik-Streaming-Nutzer haben mehr als einen Anbieter gleichzeitig abonniert. Am liebsten wird Musik während der Hausarbeit (52 Prozent) gestreamt. Unterwegs nutzen 42 Prozent eine Streaming-Plattform, beim Sport sind es 35 Prozent und auf dem Weg zur Arbeit immerhin noch 28 Prozent. Das Smartphone (49 Prozent) ist für die Bundesbürger das erste Mittel zur Wahl, gefolgt vom Computer (22 Prozent) und dem Tablet (15 Prozent). Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für Streaming-Dienste liegen bei 14,38 Euro, weibliche Nutzer geben mit 12,10 Euro weniger aus als männliche Nutzer mit 15,88 Euro.

61 Prozent haben noch nie Musik-Streaming Dienste genutzt, dabei gaben 52 Prozent der Befragten an, dass sie lieber Radio hören, 41 Prozent wollen kein Geld für solche Dienste ausgeben und 30 Prozent kaufen lieber CDs. Ehemalige Nutzer geben an, ihren Musik-Streaming-Dienst gekündigt zu haben, da sie das Angebot zu wenig genutzt hätten (43 Prozent ), der Anbieter zu teuer gewesen sei (30 Prozent ) oder ein entsprechendes Probeangebot ausgelaufen sei (26 Prozent).  

In einer OmniQuest Umfrage wurden 1.000 Bundesbürger für den Zeitraum vom 01. bis 03. August 2017 befragt.

ma

Veröffentlicht am: 25.08.2017

 

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