Mehr als jeder Zweite nutzt digitale Kalender

EARSandEYES-Studie

Digitale Kalender auf dem Handy oder dem Notebook wurden 2018 von den Deutschen häufiger genutzt, als jeder andere Kalendertyp. Das zeigt eine Studie von EARSandEYES. Besonders Männer halten ihre Termine gern digital fest.

Terminplanung digital (Bild: Rawpixel - fotolia)

Terminplanung digital (Bild: Rawpixel - fotolia)

Knapp zwei Drittel der Männer und die Hälfte der weiblichen Befragten geben an, im vergangenen Jahr ihre privaten Termine auf elektronischem Wege festgehalten zu haben. An zweiter Stelle liegt laut EARSandEYES der Wandkalender, den mit 44 Prozent knapp jeder Zweite für seine Terminplanung verwendet hat. Auch der Taschenkalender findet weiterhin Verbreitung: 37 Prozent der Frauen und 19 Prozent der Männer geben an, 2018 einen solchen verwendet zu haben. Besonderer Beliebtheit erfreut sich der Taschen- bzw. Buchkalender dabei in der Altersgruppe unter 30 Jahren: Mit 32 Prozent liegt der Anteil hier über dem bei älteren Befragten.

Vorteile des digitalen Kalenders sehen viele vor allem darin, dass er immer und überall verfügbar sei - etwa auf dem Handy, das man ohnehin mit sich trägt. Auch die Synchronisation über mehrere Endgeräte sowie die Erinnerungsfunktion werden als klarer Vorteil genannt.

Am Wandkalender schätzen viele die Übersicht. Vor allem, wenn Termine mehrerer Personen koordiniert werden müssen (beispielsweise in der Familie), biete dieser Kalendertyp viele Vorteile. Der Taschenkalender wiederum besticht neben praktischen Aspekten durch seine Haptik und Individualität. So wird er von manchen auch als eine Art Tagebuch gestaltet.

Kaum Veränderungen zeigen sich übrigens bei der geplanten Kalendernutzung für das aktuelle Jahr: Mit 56 Prozent geht der Anteil von Nutzern digitaler Kalender minimal zurück, während weiterhin zwei von drei Befragten auch "klassische" Kalendertypen einzusetzen gedenken (69 Prozent).

Und was geschieht am Jahresende mit dem gebrauchten Kalender? 43 Prozent der privaten Nutzer geben an, den Kalender wegzuwerfen, beziehungsweise zu löschen. Beinahe ebenso viele (40 Prozent) heben die Daten allerdings auf - und immerhin jeder Fünfte (22 Prozent) benutzt den Kalender für eine persönliche Rückschau auf das vergangene Jahr.

Zur Studie: EARSandEYES befragte online vom 2. bis 25. Januar 2019 1.000 in Deutschland lebende Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren.

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