Marketing der Prepaid-Anbieter zurückhaltend

research tools Studie

Telekommunikationsanbieter sind relativ zurückhaltend, wenn es um Marketing für ihre Prepaidtarife geht. Das analysierte research tools im Rahmen einer Studie. Untersucht wurden die Aspekte Product, Price, Place und Promotion.

Prepaid-Tarife ermöglichen Kostenkontrolle und verzichten auf lange Vertragsbindung. (Bild: ViewApart - fotolia.com)

Prepaid-Tarife ermöglichen Kostenkontrolle und verzichten auf lange Vertragsbindung. (Bild: ViewApart - fotolia.com)


Knapp 13 Millionen Euro innerhalb eines Jahres investierten die zehn untersuchten Anbieter in Werbeausgaben. Auch auf den Social-Media-Kanälen ist die Kommunikation eher gering: 1,9 Postings verzeichnete die Studie pro Anbieter im Durchschnitt. Ein Großteil der Anbieter setzt jedoch einen stärkeren Fokus auf das Suchmaschinenmarketing.

Die zehn analysierten Anbieter entstammen drei verschiedenen Gruppen: Discounter, Netzbetreiber und die Mobilfunksparten der Handelsunternehmen Edeka und Tchibo. In den Bereichen Distribution und Kommunikation konnten die Studienautoren noch die größten Performanceunterschiede identifizieren. Insbesondere Congstar und Discotel treten bei der Vergleichsportalpräsenz stark auf. Mit Blick auf die Produktportfolios bietet Yourfone die größte Vielfalt. Beim Datentransfer punkten Vodafone und Telekom. Die größte Vielfalt optionaler Leistungen offeriert Fyve seinen Kunden.

Insgesamt stellt sich ein recht ausgewogenes Ergebnis dar, in der Gesamtperformance kann sich keine Marke von der Konkurrenz entscheidend absetzen. O2, Telekom und Vodafone verfügen über eine überdurchschnittliche Performance, hinter Edeka mobil und Tchibo mobil platzieren sich die Discounter.

Für die Studie "Marketing-Mix-Analyse Prepaidtarife 2017“ hat research tools das Marketingverhalten von zehn Anbietern untersucht.

io

Veröffentlicht am: 05.05.2017

 

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