Lukrativer Werbemarkt: Innenausbau

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Die Zeichen stehen auf Wachstum. Seit fünf Jahren nehmen die Werbeaktivitäten im Bereich Inhouse-Ausbau kontinuierlich zu. Die Hälfte der zehn Topwerber präsentiert Produktwerbung für Bad und Küche, dem volumenstärksten Teilmarkt.

Renovieren (Bild: stux -pixabay)
Die Werbeaktivitäten im Bereich Inhouse-Ausbau steigen kontinuierlich (Bild: stux -pixabay)

 

Der Werbemarkt für den Inhouse-Ausbau zeigt innerhalb der vergangenen fünf Jahre ein stetiges Wachstum. Das Werbevolumen hat sich innerhalb dieser Zeitspanne annähernd verdoppelt und beläuft sich damit für das Jahr 2017 auf über 46 Millionen Euro. Mit einer deutlichen Zunahme und einem Volumen von 20 Millionen Euro ist der Produktmarkt Bad und Küche der volumenstärkste. Eine starke Steigerung der Werbeaktivitäten von zwei auf knapp acht Millionen Euro verzeichnet der Teilmarkt Türen, Tore, Schließsysteme. Hingegen verringert sich die Produktwerbung für Farben, Lacke und Tapeten im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Millionen Euro.

Printwerbung macht 44 Prozent der Werbeausgaben aus

Zeitschriften sind weiterhin die Mediengattung mit dem höchsten Ausgabenanteil von derzeit 44 Prozent. Auf das Medium TV entfällt etwa ein Drittel der Werbeausgaben. Zu den Topwerbern gehören Geberit, Ring und Schöner Wohnen (Farbe), die gemeinsam 30 Prozent des gesamten Werbevolumens für den Inhouse-Ausbau repräsentieren. Fünf der zehn werbestarken Anbieter kommunizieren im Produktmarkt Bad und Küche, jeweils zwei Anbieter werben für Farben/Lacke/Tapeten oder Teppiche und Böden. Neun der zehn Topwerber stocken ihr Werbebudget im Vergleich zum Vorjahr auf, sieben davon werben mit einem Volumen von über einer Million Euro. Alle zehn Topwerber repräsentieren zusammen 52 Prozent des Gesamt-Werbevolumens für Inhouse-Ausbaumaterialien.

Veröffentlicht am: 15.03.2018

 

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