Kantar-Verkauf: Gerüchteküche brodelt

WPP

Noch im April sollen Banken zufolge die ersten Angebote für die WPP-Tochter Kantar vorliegen, so eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters.

Finanzmetropole London: WPP führt lange Gespräche mit Investoren (Bild: skeeze -Pixabay)
Finanzmetropole London: WPP führt lange Gespräche mit Investoren (Bild: skeeze -Pixabay)

Mehrere Firmen, genannt wurden Hellman & Friedman, CVC Capital Partners, Bain Capital, Advent und Blackstone, sollen sich laut Reuters in Gesprächen mit WPP befinden, um Angebote für eine Mehrheitsbeteiligung zu prüfen. WPP habe inzwischen vertrauliche Informationspakete verschickt, hieß es.

Die US-Bank Goldman Sachs leitet den Angaben zufolge den Verkauf. WPP, so Insider, könnte bei dem Deal 3,5 Mrd. Pfund einnehmen. Dringend benötigtes Geld, weil WPP nicht nur hoch verschuldet ist und mit weiteren Umsatzrückgängen rechnet, sondern auch unter Gewinndruck und fallenden Börsennotierungen leidet. Die Aktie von WPP hat sich in den vergangenen zwei Jahren mehr als halbiert. Vor einem Jahr war der Gründer von WPP, Martin Sorrell, nach Untreuevorwürfen nach 33 Jahren als CEO zurückgetreten.     

Kantar selbst meldete vor wenigen Tagen, künftig alle Dienstleistungen und Angebote nur noch unter dem Markennamen Kantar anzubieten. Alle anderen Marken werde man zurückziehen. WPP-Chef Mark Read bestätigte unlängst, dass WPP zwischen 25 und 40 Prozent seiner Anteile an Kantar behalten möchte.

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