Käufe per Handy: Am liebsten Mode und Bücher

Studie von OmniQuest

Immer mehr Menschen erledigen ihre Einkäufe per Handy. Aber shoppt man mobil andere Dinge als vor dem Computer? Interessante Ergebnisse, die OmniQuest herausgefunden hat.

Bequemes Shoppen (Bild: Syda Productions - Fotolia.com)
Bequemes Shoppen (Bild: Syda Productions - Fotolia.com)

Am häufigsten wird das Smartphone beim Onlinekauf von Mode und Bekleidung (30 Prozent), Büchern, CDs und DVDs (15 Prozent), Haushaltselektronik (8 Prozent) und Reisen (7 Prozent) genutzt. Der Anteil der Frauen, die in erster Linie Mode und Bekleidung mobil einkaufen, ist mit 40 Prozent wesentlich höher als der Anteil der Männer (20 Prozent). Diese wiederum kaufen häufiger Haushaltselektronik (11 Prozent zu 4 Prozent), Computer und Computerspiele (10 Prozent zu 2 Prozent). Bücher, CDs und DVDs sowie Reisen werden von beiden Geschlechtern nahezu gleich häufig über das Smartphone eingekauft.

Vergleichen und Recherchieren via Handy 

Am häufigsten wird das Smartphone beim Online-Shopping für Preisvergleiche (24 Prozent), Produktrecherchen (27 Prozent) und zur Produktauswahl (12 Prozent) genutzt. Shopping-Apps nutzen 70 Prozent, jedoch lediglich ein Drittel (34 Prozent) bevorzugt diese gegenüber der mobilen Webseite des jeweiligen Anbieters; die wiederum präferieren 36 Prozent. Mit steigendem Alter sinkt der Anteil derer, die Shopping-Apps nutzen bzw. gegenüber der Shop-Webseite bevorzugen.

 

Für den Abschluss des Bestellvorgangs bzw. die Zahlung nutzen nur 41 Prozent der mobil Einkaufenden ihr Smartphone, rund die Hälfe (49 Prozent) verwendet dafür lieber ihren Desktop PC bzw. Laptop. Die bevorzugte Zahlungsmethode auf dem Smartphone ist Paypal (71 Prozent), danach folgen die Zahlung auf Rechnung (45 Prozent) und die Zahlung per Kreditkarte (29 Prozent). 

Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) gibt an, beim Online-Shopping auf dem Smartphone bereits schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Wiederum knapp zwei Prozent derer, die ihr Smartphone nicht zum Online-Shopping nutzen, geben schlechte Erfahrungen als ursächlich hierfür an.

Zur Studie: OmniQuest befragte 1.000 BundesbürgerInnen im eigenen Onlinepanel "OmniPanel" für den Zeitraum vom 08. bis 10. Oktober 2019.

Veröffentlicht am: 04.11.2019

 

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