IT-Probleme: Auf Friends and Family ist Verlass

Studie von AnyDesk und INNOFACT

Vieles geht, manches bleibt. Wenn man die Deutschen befragt, welche IT-Probleme ihnen am meisten zusetzen, dann hat sich an der Häufigkeit der Nennungen wohl in den letzten zehn Jahren wenig geändert. Die meisten Menschen ärgern sich über den Ausfall des Internets und streikende Geräte. Auf die Unterstützung ihrer Freunde und der Familie können sie sich in solchen Situationen aber verlassen.

Was beweist, dass dieses Foto gestellt ist? Der seltene Schuster-Hammer... (Bild: Aurelio  - AdobeStock)
Was beweist, dass dieses Foto gestellt ist? Der seltene Schuster-Hammer... (Bild: Aurelio  - AdobeStock) 

45 Prozent der Deutschen haben laut einer Befragung durch AnyDesk und INNOFACT regelmäßig Probleme mit der Internetleitung.  Oft streiken die Anwendungen oder Geräte zudem genau im falschen Moment und man benötigt schnelle Hilfe. Diese finden Anwender mehrheitlich online oder in den FAQs von Unternehmen (43 Prozent). Dort suchen sie in der Regel zuerst nach einer Lösung für ihr Problem. Ein Drittel der Befragten (32 Prozent) klagt am häufigsten darüber, dass Zubehör wie Drucker oder Scanner nicht vom Computer erkannt wird.

Zudem machen den Anwendern immer wieder unverständliche Systemhinweise und Fehlermeldungen zu schaffen (31 Prozent), bei denen sie nicht wissen, was zu tun ist. Während dieses Problem vor allem Frauen betrifft (35 Prozent, Männer 27 Prozent), haben Männer häufiger mit Schadsoftware auf ihren Geräten zu kämpfen (18 Prozent, Frauen: 13 Prozent). Für Frust sorgt bei 31 Prozent der Deutschen, dass sich Programme oder Updates nicht problemlos installieren oder nutzen lassen. Bei 23 Prozent hängt sich der Computer zudem regelmäßig auf oder lässt sich gar nicht erst starten.

Freunde und Familienmitglieder helfen bei der Problemlösung

Kommen die Anwender mit einer Online-Recherche nicht zum Ziel, ziehen sie Familienmitglieder und Freunde zurate, die direkt vor Ort helfen können (36 Prozent). Ist gerade niemand persönlich greifbar, ist bei jedem sechsten Befragten bereits Fernwartungssoftware zum Einsatz gekommen (15 Prozent) oder das Problem wurde gemeinsam am Telefon gelöst (16 Prozent). Während für Männer der erste Weg die Online-Recherche ist (50 Prozent, Frauen: 36 Prozent), wenden sich Frauen mit ihrem Problem meist direkt an Freunde oder die Familie (44 Prozent, Männer: 27 Prozent). IT-Spezialisten werden von den Befragten eher selten hinzugezogen: Nur 9 bis 12 Prozent haben schon einmal auf die Hilfe von Experten zurückgegriffen.

"Treten Probleme mit der IT auf, erreicht man Freunde oder Familienmitglieder oft schneller als einen Experten - vor allem im privaten Bereich. Fernwartungssoftware wie AnyDesk kann bei der Lösung eine echte Hilfe sein. Statt das Problem mühsam am Telefon erklären zu müssen, kann sich der Helfer die Software schnell und kostenfrei herunterladen und sich damit von jedem Endgerät einfach auf das betroffene Gerät schalten, um das Problem zu lösen. So lassen sich beispielweise Programme oder Zubehör sicher installieren, Einstellungen an den Geräten vornehmen oder Dateien wiederherstellen. Das spart Zeit und Nerven", kommentiert Philipp Weiser, CEO der AnyDesk Software GmbH.

Über die Studie: Für die vorliegende Studie hat AnyDesk gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.001 Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Die Stichprobe entspricht nach Alter und Geschlecht der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Juli 2019 statt.

Veröffentlicht am: 31.07.2019

 

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