Immer mehr Schüler in Deutschland sind depressiv

forsa-Studie

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) kommt nach einer Auswertung von forsa zu dem Ergebnis, dass Schule und Eltern immer mehr von Schülern verlangen. Das erzeugt Druck bei den Kindern und führt dazu, dass sich viele Schüler gestresst, überfordert und depressiv fühlen. Die psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen haben sich daher innerhalb der letzten zehn Jahren verdoppelt.


Im Jahr 2017 zeigten laut der KKH mehr als 8.000 der 6- bis 18-Jährigen depressive Anzeichen. Besonders gefährdet scheint die Altersgruppe der 13- bis 18-Jährigen. Im Vergleich zu einer Studie von vor zehn Jahren hat sich die Zahl der psychisch Erkrankten in dieser Altersgruppe fast verdoppelt. Die Krankenkasse hat hierfür ihre Patientendaten auf ganz Deutschland hochgerechnet. Nach dieser Berechnung sind bundesweit über eine Million Kinder und Jugendliche psychisch krank.
Zum Vergleich: Einer Studie des Robert-Koch-Instituts vom März dieses Jahres zufolge sind es sogar noch mehr. Etwa 16,9 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind psychisch auffällig, das sind mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche.

Zur Studie: Forsa hat im Auftrag der KKH 1.003 Eltern von 6- bis 18-Jährigen befragt.

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