IBH-Studie: Wäsche ist in Mode – die Kunden kaufen teurer und stützen den Fachhandel

Köln - Der Wäschemarkt wird immer stärker von Modeaspekten stimuliert, die Wertigkeit auch bei "Unterbekleidung" immer mehr geschätzt. Der Kauf von Wäsche wird mehr und mehr emotional verbunden und von dem Wunsch nach Abwechslung, Individualität und einem Hauch von persönlichem Luxus getrieben. Die aktuellen Trends im Wäschemarkt, seine Hintergründe und die Potentiale für die Wäschebranche untersucht IBH in seiner aktuellen "Marktanalyse Wäsche 2011".

Die Wäsche-Markenhersteller drängen anhaltend mit eigenen Shops in den Markt. Die Vertikalisierung schreitet voran. Davon profitiert auch der kleinbetriebliche Wäsche-Facheinzelhandel, der sich stabiler als erwartet darstellt und der den wertigen Bereich bis dato stark (mit-)bestimmt. Gleichzeitig wächst das Internet zu einer bedeutenden Marktgröße.

Nach den erheblichen Einbußen in den Jahren 2000 bis 2005/06 hat sich der Markt erkennbar konsolidiert. Der langjährige Trend zu preiswerter Massenware kehrt sich zunehmend um und trägt zu den Wertsteigerungen des Marktes bei. Gegenüber dem Tiefstand von 2006 verzeichnet der Markt mittlerweile wieder ein Plus von rund 150 Mio. Euro.

Die Importpreise steigen und die Anbieter kommen an Preisanpassungen nach oben nicht vorbei. In dem aktuell positiven Konsumklima ist zwar mit einer höheren Ausgabebereitschaft der Verbraucher zu rechnen, doch werden die Preissteigerungen nicht gänzlich auf die Kunden überwälzt werden können.

Quelle: IBH RETAIL EXPERTS

Weitere Informationen zur IBH Studie "Wäsche 2011" finden Sie in unserem Studien Shop.

Veröffentlicht am: 25.03.2011

 

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