IBH-Studie: Deutsche investieren jährlich etwa 18 Euro in Rasenmäher & Co.

Köln - Nach eingen negativen Jahren wächst der Markt für Gartengeräte und -maschinen wieder stetig und zählt damit zu den Markttreibern für den gesamten Gartenmarkt. Seit 2005 hat der Gartengeräte- und Gartenmaschinenmarkt einen durchaus positiven Umsatzverlauf zu verbuchen. So umfasst das Marktvolumen aktuell einen Wert von über 1,4 Mrd. Euro, wovon auf die gewerblichen Nachfrager rund 26 Prozent entfallen.

Auf Pro-Kopf-Ausgaben umgerechnet, gab damit jeder Deutsche im vergangenen Jahr im Durchschnitt fast 18 Euro für Rasenmäher, Heckenscheren, Trimmer, Spaten und Co. aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Marktanalyse "Gartengeräte und -maschinen 2011" von IBH Retail Consultants .

Ein Blick auf die dahinter liegenden Warengruppen veranschaulicht die Treiber des Marktes: Rasenmäher sowie elektrische und Motor-Gartengeräte. Folglich gewannen diese beiden auch sehr deutlich an Bedeutung im Segment. Wie bei vielen anderen Warengruppen im Gartenmarkt ist auch bei Rasenmähern ein Trend in Richtung Qualität zu erkennen. Dieser äußert sich hauptsächlich in höheren Schnittbreiten, stärkeren Antrieben, Leichtstart-Systemen, Reduzierung der Lärmemission sowie der Abgase.

Die Lithium-Ionen-Technologie hat auch bei Rasenmähern zu neuen Möglichkeiten und Produkten geführt. Einerseits zählt hierzu der kabellose Elektrorasenmäher, der dank der hohen Energiedichte der Lithium-Ionen-Akkus für private Gärten eine wirkliche Alternative zu Produkten mit Kabel darstellt. Andererseits existieren Robotermäher, die dank Programmierung und Begrenzungsdraht automatisch arbeiten. Beide Segmente weisen hohe Wachstumsraten auf, wenngleich auf Basis eines niedrigen Niveaus.

Quelle: IBH Retail Consultants

Mehr Informationen zur Studie "Gartengeräte und -maschinen 2011" erhalten Sie in unserem Studien-Shop.

Veröffentlicht am: 21.09.2011

 

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