Heizungs- und Klimagerätemarkt: Nur geringes Wachstum

Köln - Nicht einmal 2 Prozent Wachstum konnte die Heizbranche 2010 über alle Warengruppen hinweg verbuchen. In absoluten Zahlen gesprochen heißt das: Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 12,2 Mrd. Euro zu Endverbraucherpreisen für Heizungen und Klimageräte ausgegeben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Heizung/Klima 2011" der IFH Retail Consultants.

Jeder Deutsche investierte im vergangenen Jahr im Durchschnitt 149 Euro für Produkte aus diesem Segment. Der Blick über den Tellerrand auf die Entwicklung des Heizungs- und Klimagerätemarktes in Europa zeigt, dass hier im Gegensatz zu Deutschland 2010 eine deutliche Erholung stattfand. Um 6 Prozent wuchs das Umsatzvolumen des Marktes. Allerdings wurde der europäische Markt 2009 auch deutlich stärker von der Krise getroffen als der inländische.

Bei der Distribution der Produkte gilt für den Heizungs- und Klimagerätemarkt die klassische Dreistufigkeit wie sie für viele baunahen Segmente so typisch ist. Die Distributionshierarchie erfolgt von der Produktion über den Großhandel zum Handwerk. Aber: In keinem anderen Segment des DIY-Marktes besitzt das Handwerk einen solch hohen Marktanteil wie im Heizungs-/Klimagerätemarkt. So flossen in den vergangenen Jahren durchschnittlich neun von zehn für Produkte im Segment
Heizung/Klima ausgegebene Euros in die Kassen des Handwerks. Entsprechend gering fällt die Bedeutung der weiteren Vertriebskanäle im Markt aus. Die Bau- und Heimwerkermärkte belegen mit knapp vier Prozent Rang zwei bei der Distribution von Heizungen und Klimageräten, es folgt der Großhandel/Direktvertrieb.

Weitere Informationen zur IFH-Studie "Heizung/Klima 2011" finden Sie in unserem Studien-Shop.

IFH Retail Consultants

Veröffentlicht am: 12.12.2011

 

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