GfK prognostiziert Rückgang des Konsumklimas

GfK-Studie

Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung müssen aktuell leichte Einbußen hinnehmen. Im Gegensatz dazu steigt die Anschaffungsneigung der Deutschen. Da aber auch die Sparneigung deutlich zunimmt, prognostiziert die GfK einen Rückgang des Konsumklimas.

Die Sparneigung hat hierzulande laut GfK zugenommen (Bild: andibreit - Pixabay)

Die Sparneigung hat hierzulande laut GfK zugenommen (Bild: andibreit - Pixabay)



Die weltwirtschaftlichen Turbulenzen, wie der Handelskonflikt der USA mit China und der EU oder der Brexit, verunsichern die deutschen Verbraucher. Sie sehen laut der neuen GfK-Konsumklimastudie eine schwächer werdende Konjunkturdynamik und erste dunkle Wolken am Konjunkturhimmel. Diese Wahrnehmung zeigt sich auch in Zahlen. So sank nach ersten vorläufigen Berechnungen das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal gegenüber der Vorperiode um 0,2 Prozent.

Die zurückgehenden Konjunkturerwartungen lassen im November auch die Einkommenserwartung sinken. Mit einem Minus von 4,2 Zählern sinkt der Einkommensindikator laut GfK auf 50,2 Punkte.

Anschaffungsneigung legt leicht zu

Mit einem Plus von 1,6 Zählern klettert der Indikator zur Anschaffungsneigung auf 57,5 Punkte. Dies ist der zweite Anstieg in Folge. Ein höherer Wert wurde mit 60 Punkten zuletzt im April dieses Jahres gemessen. Damit stemmt sich die Konsumneigung weiter gegen das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld. Da jedoch auch die Sparneigung deutlich zunimmt, prognostiziert die GfK einen Rückgang des Konsumklimas.

Zur Studie: Befragungszeitraum für die aktuelle Analyse war der 26. Oktober 2018 bis 9. November 2018. Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie "GfK-Konsumklima MAXX" und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. 

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