GfK: Jahr der Veränderung

Research & Results 2018

Zum Auftakt der Marktforschungsmesse "Research & Results" in München hat die GfK zu einem Pressetermin geladen und dabei den Stand ihrer Umstrukturierung erläutert. Die Ausrichtung wirkt sich auch auf die Standorte des Unternehmens aus.

Pressefrühstück bei der GfK (Foto: marktforschung.de)

Pressefrühstück bei der GfK (Foto: marktforschung.de)



von Julian von der Meden

Verkauf von Geschäftsfeldern, Stellenabbau und Outsourcing: Die GfK macht zurzeit die größte Transformation durch, die das älteste Marktforschungsinstitut Deutschlands in seiner über 80-jährigen Geschichte je erlebt hat. Dabei stehe nicht nur im Wandel was sich verändern soll, sondern auch wie, beschreibt Michael Müller, Regional CCO Germany & Switzerland der GfK, die Veränderung beim Nürnberger Branchenriesen.

GfK plant weniger Standorte

Die Refokussierung auf Kernkompetenzen und Kernmärkte soll das Unternehmen fit für die Zukunft machen. Dazu werden Unternehmensstandorte konzentriert und Geschäftsfelder – wie zuletzt an Ipsos – verkauft. Die internationalen Märkte werden weiterhin wie gewohnt bedient, doch die Steuerung der Aktivitäten findet dann von weniger Standorten aus statt.

Im Zuge einer Kooperation mit IBM werden automatisierbare Routinearbeiten an den US-amerikanischen IT-Dienstleister outgesourct – rund 600 Mitarbeiter waren in der Vergangenheit bereits von der GfK zu IBM gewechselt.

GfK will agiler werden

Die Standortkonzentration, Kooperationen und Verkäufe sollen den deutschen Branchenprimus agiler machen. Damit hofft das Unternehmen den Anforderungen ihrer Kunden an immer mehr Geschwindigkeit gerecht zu werden.

Die Transformation sei nun weitestgehend abgeschlossen, verkündet Müller. Größere Verkäufe seien nicht mehr vorgesehen. Das Jahr der Veränderung soll 2019 mit dem Umzug in die neue Firmenzentrale dann sein Ende finden.

Hier geht es zu unserer Fotostrecke von der Research & Results 2018.

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