GfK äußert sich zu Medienberichten über weiteren Stellenabbau

Unternehmensentwicklung

Medienberichten zufolge sollen bei der GfK in Nürnberg 300 weitere Stellen abgebaut werden. Die GfK dementiert im Gespräch mit marktforschung.de diese Meldung und äußert sich zur aktuellen Situation.

GfK

Hauptgebäude der GfK

Laut Bayerischem Rundfunk (BR) hat die GfK ihre Mitarbeiter bei einer Betriebsversammlung über einen weiteren Stellenabbau informiert. Angeblich sollen 300 weitere Jobs in den Bereichen IT und Finance in Gefahr sein.

Im Gespräch mit markforschung.de dementiert Unternehmenssprecher Kai Hummel diese Entwicklungen. Von einer solchen Zahl sei nicht die Rede gewesen. An den bereits kommunizierten 600 Stellen (davon 400 in Nürnberg), die deutschlandweit abgebaut würden, hält die GfK weiter fest. Allerdings seien im Zusammenhang mit den kommunizierten Standort-Schließungen auch Stellen nach Nürnberg geholt worden. 

Aktuell gehe es vielmehr darum, nach dem Verkauf von vier Geschäftsbereichen an Ipsos die "Organisation an die neue Situation anzupassen". Dabei sei man in Gesprächen mit dem Betriebsrat. Anfang des kommenden Jahres rechne man mit Ergebnissen, wie sich das Unternehmen dann neu aufstellt. Bestandteil dieser Gespräche sind vor allem die Stellen, deren Arbeitsgrundlage durch den Verkauf der Unternehmensbereiche wegfällt. "Dabei kann ich nicht ausschließen, dass weitere Stellen wegfallen," schränkt Hummel ein.

Das Nürnberger Unternehmen befindet sich seit Monaten im Umbruch. Im Oktober 2018 wurde der Verkauf von vier Geschäftsbereichen an Ipsos abgeschlossen.

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