Es gibt immer was zu tun

Studie von INNOFACT und ImmobilienScout24

Das Immobilienportal ImmobilienScout24 wollte mit Hilfe von INNOFACT herausfinden, wie autark die Österreicher in Sachen Möbelaufbau sind. Welchem Geschlecht wird mehr Geschick attestiert?

Männersache Möbelaufbau? Nicht in jedem Fall (Bild: auremar - AdobeStock)
Männersache Möbelaufbau? Nicht in jedem Fall (Bild: auremar - AdobeStock)

55 Prozent der Österreicher krempeln die Ärmel hoch, wenn neue Möbel zusammengebaut werden müssen. Nur 10 Prozent würden einen externen Dienstleister beauftragen. Hier zeigt sich, je älter man wird, desto weniger hat man Lust, selbst die Möbel zusammenzubauen: 15 Prozent der über 50-Jährigen tendieren zur Beauftragung eines Profis.

Mann kann

Rund ein Drittel der Frauen würde selbst schrauben, ein weiteres Drittel bittet den Mann oder Freund, den Aufbau zu übernehmen. Zwei Drittel der Männer sind bekennende Heimwerker und erledigen die anstehende Aufgabe selbst. Ein schwaches Prozent outet sich als "Mann mit zwei linken Händen" und würde die eigene Frau oder Freundin darum bitten. Knapp jede/r achte Österreicherin oder Österreicher holt sich Hilfe bei einem männlichen Verwandten.

Männer besser beim Aufbau?

Aber welchem Geschlecht trauen die Österreicher mehr zu? Zwei Drittel der Frauen sind der Meinung, beide Geschlechter sind gleichermaßen handwerklich begabt, davon ist auch knapp die Hälfte der Männer (47 Prozent) überzeugt. Speziell in der Generation unter 30 Jahren ist der gleichberechtigte Gedanke schon angekommen: 60 Prozent erwarten von beiden Geschlechtern ein gleich gutes Ergebnis. Über alle Altersklassen hinweg ist ein Drittel der Frauen und 53 Prozent der Männer überzeugt, dass ein besseres Ergebnis zu erwarten ist, wenn Männer die handwerkliche Tätigkeit übernehmen.

Zur Studie: Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut INNOFACT im Januar 2020 rund 504 Österreicher/innen von 18 bis 65 Jahren befragt.

Veröffentlicht am: 17.01.2020

 

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