Eigener Leistungsanspruch im Job zählt mehr als gute Bezahlung

Eschborn (ots) - Wer viel und hart arbeitet, braucht Leistungsanreize, um sich stets neu zu motivieren. Laut einer weltweiten Umfrage des Karriereportals Monster ist die persönliche Zufriedenheit mit der eigenen beruflichen Leistung der wichtigste Motivationsfaktor. 45 Prozent der weltweit befragten Arbeitnehmer gaben an, dass der eigene Anspruch sie am meisten motiviert, gute Arbeit zu leisten. Für weitere 31 Prozent der weltweit Befragten ist die Bezahlung der ausschlaggebende Faktor. Die Anerkennung der Kollegen und der Vorgesetzten steht nur für knapp ein Fünftel im Vordergrund.

Deutschland zählt gemeinsam mit Polen und Österreich zu den wenigen Ländern, in denen die Bezahlung größeres Gewicht hat, als der eigene Leistungsanspruch. Spitzenreiter in Sachen "Motivation durch Gehalt" ist Polen mit 46 Prozent gefolgt von Österreich mit 39 Prozent. In Deutschland lassen sich 35 Prozent der Befragten am stärksten durch ein entsprechendes Gehalt motivieren, der Anspruch an die eigene Leistung folgt auf Platz zwei mit 34 Prozent. Zudem legt mehr als ein Viertel der deutschen Arbeitnehmer großen Wert auf die Bestätigung durch Kollegen und Vorgesetzte - ähnlich hohe Werte gibt es in diesem Zusammenhang nur in Frankreich, der Schweiz und Österreich.

"Es ist erfreulich, dass der eigene Anspruch für Arbeitnehmer weltweit der wichtigste Motivationsfaktor vor allen Leistungsanreizen von außen ist", sagte Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. "So haben auch kleinere Unternehmen, die vergleichsweise weniger Gehalt, dafür aber mehr Eigenverantwortung und ein spannendes Aufgabenspektrum bieten können, hervorragende Chancen, hochkarätiges Personal für sich zu gewinnen."

Interessanter Weise ist die Aussicht auf Beförderung über alle Grenzen hinweg nur ein nachrangiger beruflicher Anreiz. Sie spielt für gerade einmal sechs Prozent der weltweiten Umfrageteilnehmer die größte Rolle. In keinem Land erhielt dieser Motivationsfaktor mehr als acht Prozent der Stimmen.

Quelle: Presseportal

Veröffentlicht am: 15.05.2009

 

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