Digitalisierung im Arbeitsalltag: Österreicher sind optimistisch

INTEGRAL-Studie

Wie sich die Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt auswirken wird, ist für Experten wie Laien schwer vorhersehbar. Trotzdem glaubt laut einer aktuellen Studie von INTEGRAL in Österreich die Mehrheit der Befragten, dass sich die Digitalisierung positiv auf den eigenen Alltag auswirken wird. Eine Altersgruppe ist davon besonders überzeugt ist.

Vor allem Personen zwischen 30 und 59 Jahren glauben an den positiven Einfluss der Digitalisierung auf ihr Berufsleben. (Bild: phonlamaiphoto - fotolia)

Vor allem Personen zwischen 30 und 59 Jahren glauben an den positiven Einfluss der Digitalisierung auf ihr Berufsleben. (Bild: phonlamaiphoto - fotolia)

Die Mehrheit der Berufstätigen in Österreich sieht für sich selbst einen überwiegend positiven Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Berufsleben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von INTEGRAL. Besonders positiv eingestellt sind demnach Personen zwischen 30 und 59 Jahren, während ausgerechnet die 14- bis 19-Jährigen zurückhaltend urteilen.

Ganz anders sieht es aus, wenn man die allgemeine Perspektive einnimmt: Nur mehr ein gutes Viertel glaubt, dass es durch die Digitalisierung mehr Arbeitsplätze geben wird. Hier sind insgesamt aber die jüngeren Altersgruppen die größten Optimisten.

"Diese Diskrepanz zwischen persönlichem und gesellschaftlichem Optimismus zieht sich durch unterschiedlichste Lebensbereiche", meint Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL. "Was man persönlich überschauen und kontrollieren kann, betrachtet man relativ optimistisch. Bezüglich allgemeiner, gesellschaftlicher Entwicklungen herrschen aber pessimistische Haltungen vor."

Zur Studie: Der INTEGRAL AIM-Consumer wird von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung mittels telefonischer Interviews, in der österreichischen Bevölkerung ab 14 Jahren, durchgeführt. 

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