Digitalisierung: Akzeptanz steigt

Studie von EARSandEYES

Die fortschreitende Digitalisierung in der Arbeitswelt stellt für viele Menschen eine Bedrohung dar. Ganze Geschäftsbereiche werden wegfallen, andere entstehen neu. Mit dem "DigitalBarometer Deutschland“ hat EARSandEYES untersucht, wie die Deutschen zur Digitalisierungswelle stehen.

Alles nur noch digital - Frust und Lust am Arbeitsplatz (Bild: lukasbieri - Pixabay.com)

Alles nur noch digital - Frust und Lust am Arbeitsplatz (Bild: lukasbieri - Pixabay.com)

Ein Ergebnis: Besonders im Hinblick auf das Berufsleben steht die Bevölkerung dem Thema heute weniger kritisch gegenüber als noch vor einem Jahr.  Die Auffassung, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze vernichte, hat demnach im letzten Jahr an Zuspruch verloren. Aktuell stimmen noch 33 Prozent der Befragten dieser These zu, und damit fünf Prozent weniger als im März 2018. Die gegenteilige Meinung, "Die Digitalisierung schafft Arbeitsplätze", wird hingegen von 37 Prozent geteilt - ebenfalls ein Zuwachs von fünf Prozentpunkten.

60 Prozent der Befragten betrachten die Digitalisierung als Gewinn für das Berufsleben. Auch hier ist eine leichte Steigerung zur Vorbefragung zu erkennen. Besonders stark ausgeprägt ist diese Einstellung mit 67 Prozent bei den unter 30-Jährigen. Und auch die Besserverdiener wissen den Einfluss der Digitalisierung auf ihre Arbeit zu schätzen: Ab einem Haushaltsnettoeinkommen von 4.000 Euro empfindet eine deutliche Mehrheit von drei Vierteln (76 Prozent) sie als Gewinn für das Berufsleben.

Für die Studie "DigitalBarometer Deutschland" hat das Hamburger Marktforschungsinstitut EARSandEYES in Kooperation mit Prof. Dr. Meike Terstiege von der International School of Management 1.000 in Deutschland lebende Personen bevölkerungsrepräsentativ befragt hat.

Stichprobe: n = 1.000 in Deutschland lebende Personen, 16-69 Jahre. Methode: Online-Befragung. Geschlossener, qualitätskontrollierter EARSandEYES Accesspool, Befragungszeitraum war 21. bis 26. März 2019.

Veröffentlicht am: 07.05.2019

 

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