Diese Marken werden am häufigsten weiterempfohlen

YouGov-Studie

YouGov hat die Marken ermittelt, die Verbraucher am häufigsten weiterempfehlen. Demnach tauschen sich die Kunden von Lego und der Online-Apotheke Medikamente-per-Klick.de besonders positiv mit Freunden und Familie aus. 2018 haben es auch Reiseanbieter unter die zehn am häufigsten weiterempfohlenen Unternehmen geschafft.

Vor allem das Unternehmen Lego wird weiterempfohlen (Bild: StockSnap - Pixabay)

Vor allem das Unternehmen Lego wird weiterempfohlen (Bild: StockSnap - Pixabay)



Mit einem Weiterempfehlungsscore von 77,2 wird der dänische Spielzeughersteller Lego von Verbrauchern am häufigsten weiterempfohlen. Auf Platz zwei folgt die Online-Apotheke Medikamente-per-Klick.de, mit 77,0 Punkten. 2018 haben es aber auch einige Reiseanbieter wie Hurtigruten (74,8 Punkte), Secret Escapes (72,4 Punkte) und Booking.com (71,3 Punkte) geschafft. Auch auf den Plätzen neun und zehn finden sich mit Aida (68,7 Punkte) und Airbnb (66,8 Punkte) Unternehmen aus der Reisebranche. Die Top 10 der am häufigsten weiterempfohlenen Marken 2018 komplettieren die Unternehmen Netflix (69,6 Punkte), Ravensburger (69,3 Punkte) und Bose mit einem Score von 69,1 Punkten wieder.

BrandIndex

Bild: YouGov

 

Zur Studie: Für das aktuelle Ranking wurde für alle 1.200+ der auf dem deutschen Markt getrackten Marken der Recommend-Score analysiert. Für den Recommend-Score werden die Befragten gefragt: "Welche der folgenden Marken würden Sie einem Freund oder Kollegen empfehlen?" sowie "Von welcher der folgenden Marken würden Sie einem Freund oder Kollegen abraten?". Dabei mussten für alle Marken mindestens 200 Einschätzungen vorliegen und die Marken seit mindestens sechs Monaten im BrandIndex getrackt werden. Die Daten für das Ranking wurden zwischen dem 01.11.2017 und dem 31.10.2018 erhoben.

Kommentare (2)

  1. Bernd R. am 21.11.2018
    Vor dem Hintergrund der Qualitätsdiskussion in den letzten Wochen eine bedauerliche Diskrepanz zwischen Überschrift ("... werden am häufigsten weiterempfohlen") und tatsächlicher Abfrage ("... würden Sie ... empfehlen"). Die Nachfrage von Herrn Strasser ("Wie erfolgten die Weiterempfehlungen?", obwohl gar nicht nach tatsächlichen Weiterempfehlungen gefragt wurde) zeigt, wohin solche fehlerhaften Darstellungen führen: Sie sind frustrierend für Öffentlichkeit und Auftraggeber und zersetzen das Vertrauen in Marktforschungsergebnisse.
  2. Jan Strasser am 21.11.2018
    Interessant wäre zu wissen, zu welchen Anteilen die Weiterempfehlungen über digitale Kanäle (Social Media, Chat, Mail) erfolgten und zu welchen mündlich (im Gespräch).

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