Deutsche halten sich immer weniger an Vorgaben des Arztes

GfK-Umfrage

Sich im Krankheitsfall an die Vorgaben des Arztes zu halten, das tun offenbar immer weniger Bundesbürger. Eine GfK-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "HausArzt" ergab, dass die Zahl im Vergleich zu 2011 deutlich gestiegen ist.

50,3 Prozent der Befragten halten sich bei der Einnahme von Arzneien nicht immer an die Vorschriften ihres Arztes (Bild: guvo59 - Pixabay)
50,3 Prozent der Befragten halten sich bei der Einnahme von Arzneien nicht immer an die Vorschriften ihres Arztes (Bild: guvo59 - Pixabay)

 

Offenbar halten sich nicht alle Bundesbürger im Krankheitsfall an die Vorgaben ihres Arztes. Laut einer GfK-Umfrage des Patientenmagazins "HausArzt" haben mehr als die Hälfte (50,3 Prozent) der befragten Männer und Frauen bei der Einnahme von Arzneien die Vorschriften ihres Mediziners schon einmal missachtet. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2011. Damals gaben nur 35,1 Prozent der befragten Männer und Frauen an, die Empfehlungen des Arztes nicht immer umzusetzen.

Das Verhalten von Männern und Frauen unterscheidet sich dabei nur unwesentlich. Bei den Männern gaben 51,2 Prozent an, sich bei der Einnahme eines Medikamentes auch einmal nicht an die Vorschriften des Arztes zu halten, bei den Frauen sind es 49,5 Prozent.

Zur Studie: Die Umfrage des Patientenmagazins "HausArzt" wurde von der GfK Markforschung Nürnberg bei 980 Frauen und Männern ab 14 Jahren durchgeführt, im Befragungszeitraum: 29. Juni bis 6. Juli 2018.

Veröffentlicht am: 05.10.2018

 

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