Darum wird Smart Home immer beliebter

Bitkom-Studie

In vielen deutschen Haushalten sind Elektrogeräte miteinander verknüpft. Sprachassistenten machen dabei Smartphones als Steuerzentrale mehr und mehr Konkurrenz. Wieso die Steuerung immer leichter wird, hat Bitkom in einer aktuellen Umfrage ermittelt.

Sma Die meisten Smart-Home-Besitzer bedienen ihre Anwendungen mit dem Smartphone (80 Prozent). (Bild: Pixaline - pixabay)
Die meisten Smart-Home-Besitzer bedienen ihre Anwendungen mit dem Smartphone (80 Prozent). (Bild: Pixaline - pixabay)

Eine Heizung, die bei geöffnetem Fenster automatisch herunterregelt, ein intelligentes Lichtsystem, das per App steuerbar ist: Schon drei von zehn Bundesbürgern (31 Prozent) haben in ihrem Zuhause mindestens eine Smart-Home-Anwendung installiert. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Anteil damit messbar angestiegen: 2018 gaben noch 26 Prozent der Bundesbürger an, mindestens eine Smart-Home-Anwendung zu besitzen. Intelligente Lampen und Leuchten sind dabei besonders gefragt (18 Prozent), ebenso smarte Heizkörperthermostate (14 Prozent). Das hat eine aktuelle Umfrage der Bitkom unter 1.006 Bundesbürgern ab 16 Jahren ergeben. Auch im Bereich Sicherheit sind smarte Anwendungen auf dem Vormarsch: So besitzen 14 Prozent der Befragten eine intelligente Alarmanlage und 12 Prozent ein intelligentes System zur Videoüberwachung. Derzeit nutzen außerdem sieben Prozent der Befragten intelligente Verbrauchszähler für Strom, Gas und Wasser. Zehn Prozent steuern den Verbrauch über WLAN- oder Funk-Steckdosen.

Steuerung wird einfacher

Die meisten Smart-Home-Besitzer bedienen ihre Anwendungen mit dem Smartphone (80 Prozent). 2018 waren es noch 76 Prozent. Unverändert geblieben ist mit 44 Prozent der Anteil derer, die einen Tablet-PC dafür benutzen. Um sieben Prozentpunkte gestiegen ist jedoch die Steuerung per digitalem Sprachassistenten: 44 Prozent bedienen Smart-Home-Systeme mit Amazon Echo, Apple HomePod und Co., 2018 waren es erst 37 Prozent. 35 Prozent der Smart-Home-Besitzer nutzen eine Fernbedienung und 11 Prozent eine Smartwatch.

Zur Studie: Grundlage der Angaben ist eine Befragung, die von der Bitkom durchgeführt wurde. Dabei wurden 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 309 Besitzer von Smart-Home-Anwendungen.

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