Bilanz zum Black Friday: Wie hoch waren die Umsätze?

GfK-Studie

Rabattaktionen rund um den so genannten "Black Friday" erfreuen sich unter Europas Verbrauchern weiter steigender Beliebtheit. In den fünf bevölkerungsstärksten Ländern Europas zeigen sich jedoch Unterschiede bei den Umsatzsteigerungen gegenüber der Black-Friday-Woche des Vorjahres.

Rabattaktionen rund um den "Black Friday" erfreuen sich großer Beliebtheit (Bild: Counselling - Pixabay)
Rabattaktionen rund um den "Black Friday" erfreuen sich großer Beliebtheit (Bild: Counselling - Pixabay)


Während der Umsatz vom diesjährigen Black Friday in Italien sehr deutlich um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegte, betrugen die Steigerungen in Deutschland 15 Prozent und in Frankreich 13 Prozent. In Spanien stiegen die Umsätze nur um rund sieben Prozent. In Großbritannien war eine abgeflachte Entwicklung gegenüber dem Vorjahr zu beobachten.

In den fünf bevölkerungsstärksten europäischen Ländern entfielen rund 39 Prozent der Black-Friday-Umsätze mit technischen Konsumgütern auf Onlinehändler. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle GfK-Studie. Vergleicht man das mit den durchschnittlichen Umsätzen einer normalen Woche nahmen Onlinehändler rund 167 Prozent mehr ein. Auf den stationären Handel entfielen rund 61 Prozent der Black-Friday-Umsätze. Im Vergleich zu einer normalen Woche lag die Umsatzsteigerung im stationären Handel bei rund 94 Prozent. 

Vergleichsweise geringes Black-Friday-Umsatzvolumen in Deutschland

In der Black-Friday-Woche erzielte der Handel in Deutschland im Bereich der technischen Konsumgüter einen Umsatz von rund 880 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Zunahme von rund 15 Prozent beim Black-Friday-Geschäft. Verglichen mit einer durchschnittlichen Woche lagen die Umsätze um 73 Prozent höher. Das ist unter den bevölkerungsstärksten europäischen Ländern der niedrigste Wert.

Die höchsten Umsätze in Deutschland zeigten die Produktbereiche Smartphones, Notebooks, TV-Geräte, Desktop-Computer und Staubsauger. Vergleicht man die Verkäufe mit den Umsätzen in normalen Wochen, dann konnten Lautsprecher (+173 Prozent), Fernseher (+151 Prozent) und Geräte zur Lebensmittelzubereitung (+131 Prozent) die höchsten Steigerungsraten erzielen.

Zur Studie: Die Datenbasis für die Black Friday Analyse ist das GfK Handelspanel, in dem weltweit Daten zu Verkäufe von technischen Konsumgütern im stationären Handel und Online-Handel von den Handelsunternehmen zusammenkommen.

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