Digitalisierung: Deutschland mit Nachholbedarf

EARSandEYES-Studie

Bei Politik und Wirtschaft steht das Thema "Digitalisierung" derzeit ganz oben auf der Agenda. Laut einer Studie von EARSandEYES glaubt die Mehrheit der Deutschen aber, dass die Regierung in Sachen Digitalisierung deutlich hinterher hängt.

16 Prozent der Befragten sind zuversichtlich, dass sie die Herausforderungen der Digitalisierung meistern wird. © geralt - pixabay

16 Prozent der Befragten sind zuversichtlich, dass sie die Herausforderungen der Digitalisierung meistern wird. © geralt - pixabay

 

Ledglich 15 Prozent der Deutschen sehen Deutschland bei der Digitalisierung gut aufgestellt. Jeder Zweite attestiert deutlichen Nachholbedarf. Das geht aus einer Studie von EYARSandEYES hervor.

Vertrauen in die Regierung ist auf einem Tiefpunkt

Die Arbeit der für die Digitalisierung verantwortlichen Politiker und Unternehmen beurteilen die Deutschen weiterhin kritisch: Lediglich zehn beziehungsweise 18 Prozent der Befragten sprechen ihnen aktuell ihr Vertrauen aus. 16 Prozent der Befragten sind zuversichtlich, dass sie die Herausforderungen der Digitalisierung meistern wird.

Erste Auswirkungen der DSGVO?

Weniger stark ausgeprägt im Vergleich zur ersten Befragungswelle im März 2018 scheint der Wunsch nach einer deutlich strengeren Regulierung in Sachen Daten- und Verbraucherschutz: Hielten dies im Frühjahr noch 60 Prozent der Befragten für wichtig, ging der Anteil im Oktober auf 55 Prozent zurück.

Ein Zusammenhang mit der Datenschutzgrundverordnung, die Ende Mai verbindlich in Kraft trat und deren Auswirkungen der Bevölkerung auch im Privatleben täglich begegnen, erscheint zumindest plausibel. Passend hierzu befürwortet aktuell jeder Zweite (49 Prozent) die Regelung der Digitalisierung auf europäischer Ebene.

Zur Studie: Im Rahmen der Studie haben ISM und EARSandEYES halbjährlich die deutsche Bevölkerung zum Thema Digitalisierung befragt. Je nach Befragungswelle wurden 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 16 bis 69 Jahren online befragt.

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