Atomaustieg: Preissteigerungen beim Strom werden nur bedingt akzeptiert

Hürth - Aus leider tragischem Anlass wird derzeit in Deutschland der Ausstieg aus der Atomenergie heftig diskutiert. Die große Mehrheit der Bevölkerung scheint den Schritt zu befürworten, doch zu welchem Preis? Immerhin 33% der Verbraucher sind nicht bereit, mehr für ihren Strom zu bezahlen, wenn dafür gänzlich auf Atomenergie verzichtet würde. Das ergab eine repräsentative Umfrage von SKOPOS Marktforschung unter 877 Verbrauchern.

Sofern ein Aufpreis in Kauf genommen wird, akzeptiert die Mehrheit (58%) Mehrkosten in Höhe von maximal 10 EUR pro Monat. Weitere 33% würden bis zu 19 EUR akzeptieren. Weitere 16% sind sogar bereit, 20 EUR und mehr pro Monat zu investieren, wenn ab sofort kein Atomstrom mehr ins Netz gespeist würde. Die Bereitschaft, höhere Preise zu zahlen, steigt mit der Höhe der bereits gezahlten Stromkosten pro Monat.

Die Tatsache, dass bereits heute eine Reihe von Ökostromangeboten zu einem Aufpreis von weniger als 10 EUR pro Monat zu bekommen sind, könnte den Anbietern alternativer Energien vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen einen deutlichen Schub verleihen.

Quelle: SKOPOS

Veröffentlicht am: 28.03.2011

 

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