AssCompact TRENDS III/ 2011: Vertriebsstimmung sinkt leicht

Eltville - Die Vertriebsstimmung der Makler und Mehrfachvertreter ist in erneut leicht gesunken. Dies geht aus der aktuellen Studie "AssCompact TRENDS III/2011" von SMARTcompagnie hervor, für die im Zeitraum vom 05. bis 22.07.2011 700 Makler und Mehrfachvertreter online befragt wurden. Derzeit geben knapp 80% der Befragten an, sie seien mindestens zufrieden mit dem Vertrieb von Finanzdienstleistungen. In der Studie TRENDS II/ 2011 lag die Beurteilung noch ca. 2%-Punkte höher.

Die Vermittler sehen weiter positiv in die Zukunft. Über zwei Drittel der Befragten erwarten 2011 eine Verbesserung ihres Geschäftes im Vergleich zum Vorjahr. Weniger als 10% der Teilnehmer gehen von einer Verschlechterung aus.

Keine Überraschungen bei den Produktempfehlungen und -absätzen

In der Kundenansprache besitzen die Absicherung persönlicher Risiken wie zum Beispiel Tod und Berufsunfähigkeit, die Versicherungsschutzoptimierung sowie die private Altersvorsorge den höchsten Stellenwert. Beim Produktabsatz dominiert die Berufsunfähigkeitsversicherung. Danach folgen die private Haftpflicht-, die Hausrat- sowie die Kraftfahrzeugversicherung.

Änderungen in den "Lieblingen der Vermittler"

Wie jedes Quartal küren die befragten Vermittler ihre favorisierten Produktanbieter in 26 Produktsparten. Wie üblich ergeben sich Änderungen in den Platzierungen. Beispielsweise konnte innerhalb der Fondsgebundenen Rentenversicherung sowohl die Alte Leipziger als auch HDI-Gerling in die Top 3 aufsteigen. Beide Gesellschaften teilen sich nun den dritten Platz. Bei den Rürup-Vorsorge-Produkten löst die Allianz den Volkswohl Bund als Spitzenreiter ab.

Nutzung und Nutzen von "Apps" im Vermittlermarkt stellt "Wissenslücke" dar

Detaillierte Kenntnisse über das Nutzungsverhalten der Vermittler und die Beurteilung der neuen Informationstechnologien aus Vermittlersicht fehlen bisher weitgehend. So besitzt derzeit knapp die Hälfte der befragten Makler und Mehrfachvertreter ein Smartphone sowie fast ein Drittel einen Tablet-PC. Bemerkenswert ist, dass sowohl das Smartphone als auch der Tablet-PC überwiegend beruflich genutzt werden.

Kontroverse Argumentation für Nutzung und Nicht-Nutzung durch Vermittler

Interessant ist, dass die Nichtnutzer angeben, dass die bisher eingesetzten Informationstechnologien wie Notebook und Handy ausreichend sind. Etwas verblüffend ist, dass gerade in der Nutzung des Tablet-PC zahlreiche negative Nutzeneffekte genannt werden. Beispielsweise werden Software- und Anwendungsprobleme angeführt. Fragt man dagegen die Vermittler nach dem beruflichen Nutzen mobiler Informationsdienste / Apps, so wird vor allem auf die Schnelligkeit und die Flexibilität hingewiesen. Die Vermittler geben u. a. an, dass sie Tätigkeiten unterwegs erledigen könnten, wie die Beantwortung von E-Mail-Anfragen von Kunden oder Rücksprachen mit Produktanbietern. Einige Befragte sehen die neuen Informationstechnologien als Instrumente zur Imageverbesserung an, um damit Innovation und Fortschritt zu demonstrieren.

Insgesamt beurteilen über 88% der befragten Makler und Mehrfachvertreter die Möglichkeit der mobilen Internetnutzung und der Nutzung von Applikationen über Smartphones als wichtig oder sehr wichtig. Bei der korrespondierenden Frage in Bezug auf Tablet-PCs sind es noch über 67% der Befragten.

Quelle: SMARTcompagnie

Veröffentlicht am: 06.09.2011

 

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