Apotheken: Kooperationen sichern das Überleben

Studie von aposcope

Kooperationen deutscher Apotheker gewinnen zunehmend an Bedeutung. Pharmazeuten fordern dennoch stärkeres berufspolitisches Engagement, so eines der Ergebnisse einer Studie von aposcope.

Apothekenkooperationen (Bild: Kooperation_peshkova_Fotolia)
Apothekenkooperationen (Bild: peshkova-Fotolia) 

Apothekenkooperationen gewinnen in der deutschen Apothekenlandschaft zunehmend an Bedeutung - vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Eine deutliche Mehrheit der Mitgliedsapotheken wünscht sich stärkere Kooperationsengagements. Für rund 79 Prozent der befragten Apotheker, Apothekenleiter, Filialleiter sowie Angestellte, spielen Kooperationen untereinander eine bedeutsame Rolle für das wirtschaftliche Überleben. Obwohl das Leistungsspektrum überwiegend positiv bewertet wird, sehen Pharmazeuten für Zusammenschlüsse weiterhin Optimierungsmöglichkeiten.

Mehr als drei Viertel der Befragten (77 Prozent) fordern ein höheres berufspolitisches Engagement der Apothekenkooperationen. Mit einem Bekanntheitsgrad von 91 Prozent ist "Linda" Spitzenreiter, vor "Easy" (87 Prozent) und "Gesund leben" (72 Prozent).

Kooperationsmitgliedschaft ist wichtiges Thema bei Apothekern

Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Apotheker geben an, dass sie mindestens einem Zusammenschluss angehören. Rund ein Viertel dieser (24 Prozent) geben zusätzlich an Mitglied in mehreren Kooperationen zu sein. Bei 14 Prozent der Befragten ohne Kooperation wird eine künftige Mitgliedschaft zumindest bereits diskutiert. Welche Zusammenschlüsse dabei für Apotheker grundsätzlich infrage kommen, beantwortet der Studienbericht von apsoscope.

Methodik

Erhebungsmethode Online-Umfrage
Befragte Zielgruppe ApothekerInnen und PTA.
Wie wurde die Zielgruppe rekrutiert? Eigenes Panel
Stichprobengröße 254
Feldzeit 31.01.2019 - 03.02.2020
Land Deutschland
Veröffentlicht am: 14.02.2020

 

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