AI-Assistent AskBrian gewinnt den ersten Start-up-Pitch auf marktforschung.de

Start-up Online-Pitch

AskBrian heißt der Gewinner des ersten Online-Pitchs für Start-ups auf markforschung.de. Das Wolfratshausener Unternehmen, das einen AI-gestützten Assistenten für Professional Services entwickelt, setzte sich im Finale gegen fünf Mitbewerber durch.

AskBrian, der Gewinner des Start-up Pitch 2020 auf marktforschung.de

Es war ein knappes Rennen

Nach dem Jury-Voting lagen AskBrian und das Schweizer Start-up Caplena noch fast gleichauf. Den Ausschlag gab dann das Publikum: AskBrian erhielt fast doppelt so viele Stimmen von den Zuschauern wie Caplena und konnte sich somit im Gesamt-Ranking den ersten Preis und das Werbeguthaben in Höhe von 5.000 Euro sichern.

Im Finale des ersten Online-Pitchs für Start-ups auf markforschung.de, traten sechs Unternehmen an: CATIsolution Deutschland, AskBrian, DataLion, POSpulse, BEYONDATA und Caplena. Jedes Start-up hatte sieben Minuten Zeit, um seinen Pitch zu präsentieren. Anschließend konnten die Zuschauer und die Fachjury weitere drei Minuten Fragen an die Pitch-Teilnehmer stellen.

Die Jury-Wertung

Die Jury, bestehend aus Christian Arndt (High-Tech Gründerfonds), Birgit Bruns (BBRecruiting), Dr. Lorenz Graef (Startplatz), Dr. Gunnar Grieger (Splendid Venture), Sabine Menzel (L'Oréal), Janina Mütze (Civey), Dr. Arndt Schwaiger (Hellmetrics) und Bernd Wachter (ADM), war sich über die Top2 weitestgehend einig. Von 16 Urteilen (jedes Jury-Mitglied konnte Platz 1 und 2 benennen) entfielen 14 Stimmen auf Caplena und AskBrian.

Sympathischer Auftakt, Live-Präsentation und ambitionierte Ziele

Stephan Behringer von CATIsolution Deutschland machte sichtlich aufgeregt den sympathischen Anfang und präsentierte seine Idee, weitestgehend als Vortrag, von Micro-Cati-Studios. Fragen, die an sein Geschäftsmodell gestellt wurden, waren u.a., wie viele CATI-Studios geplant sind und warum das Unternehmen sich auf den MaFo-Markt fokussiert, wo doch der Call-Center-Bereich insgesamt deutlich größer wäre.

Als Nummer 2 präsentierte der spätere Sieger, AskBrian. Pavol Sikula, Gründer und Geschäftsführer des AI-Start-ups, demonstrierte live, wie AskBrian funktioniert: Man schreibt eine Mail an Brian und fragt z.B. nach den Geschäftszahlen von Tesla. Innerhalb von 90 Sekunden durchkämmt Brian die verfügbaren Datenbestände, die u.a. von Lieferanten wie Reuters bereitgestellt werden, und sendet ein entsprechendes Dokument als Mail zurück. Ähnliche Funktionalitäten bietet Brian bereits für die Übersetzung von Powerpoint-Charts. Überzeugend fand die Jury vor allem die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells und die effiziente und schnelle Bereitstellung von Informationen.

Als drittes Start-up präsentierte DataLion seinen Ansatz zur Visualisierung und Aufbereitung von Daten. Die Gründer, Dr. Benedikt Köhler und Wolfgang Dittrich, erklärten den DataLion Ansatz und machten deutlich, dass sich das Münchner Unternehmen noch große Ziele gesetzt hat. Auch hier gingen die Fragen der Zuschauer und Jury vor allem in Richtung Geschäftsmodell und Positionierung im Wettbewerbsumfeld.

Shopper-Community und Genius aus Berlin, künstliche Intelligenz aus der Schweiz

Aus Berlin kamen die beiden nächsten Unternehmen. POSPulse war vertreten durch Gründer Dominic Blank. POSPulse betreibt eine Shopper-Community, die für Unternehmen vor Ort die Blackbox Point-of-Sale entschlüsselt. Die Fragen fokussierten sich auf die Rekrutierung, Motivierung und Incentivierung der Community-Shopper.

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Anschließend zeigte BEYONDATA den Ansatz Genius, der aus Social-Media-Daten komplexe Auswertungen und Insights generiert. Die anschließende Fragerunde zeigte, dass nicht jedem unmittelbar klar wurde, woher die Daten genau stammen und worin die Abgrenzung zu systematischen Social-Media-Listenings liegt.

Den Abschluss machte Caplena aus Zürich. Der Fokus von Caplena liegt darin, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz offene Antworten, Kundenbewertungen und viele andere Textquellen auszuwerten, ohne dass es einer manuellen Kodierung in Sachen Qualität nachsteht. Die Jury war beeindruckt von der Technologie und der breiten Einsetzbarkeit des KI-basierten Tools, außerhalb und innerhalb der Marktforschungsbranche.

mvw

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