Magic Mafo mit agilen Online-Fragebögen

Interview zum Web-Seminar am 12.08.2021 um 11 Uhr

Wie Online-Fragebögen Forschern und Befragten gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weil sie abwechslungsreich, komfortabel und intelligent sind.

Frank Kapfenberger, Rogator (Bild: Rogator)

Fragebögen gehören zum zentralen Handwerkszeug jedes Marktforschenden. Und die Einfachheit einer Umfrage ist nur vermeintlich augenscheinlich. Würden Sie dieses Statement so unterschreiben?

Frank Kapfenberger: Ja, ich denke, dass wir einerseits gerade in der Online-Forschung über ein umfangreiches Setting an validierten Standard-Fragetypen und technischen Lösungen verfügen, um Fragebögen komfortabel und intelligent zu gestalten. 
Andererseits wachsen natürlich mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Arbeits- und Lebenswelten auch die Möglichkeiten und Veränderungen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass wir die nicht nur technischen Veränderungen der Verbraucherwelten und unseres Konsumverhaltens auch adäquat messen und hinterfragen müssen. Das bedeutet heute mehr denn je, neue Formen des Konsums auch mit neuen Fragestellungen zu erforschen. Der moderne Marktforscher muss sich diesem Trend natürlich auch stellen. Wir bezeichnen das als agile Marktforschung. 

„Magic Mafo – Agile Online-Fragebögen mit Rogator-Software“ lautet der Titel Ihres Web-Seminars. Was ist an Online-Fragebögen magisch? Und wie können sie agil sein?

Frank Kapfenberger: Fragebögen sind immer dann magisch, wenn Sie sowohl dem Forschenden als auch dem Teilnehmer ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weil es gelungen ist, eine neue Fragestellung ein neues Forschungsdesign in kurzer Zeit valide umzusetzen und gleichzeitig dem Teilnehmer einen abwechslungsreichen, komfortablen und intelligenten Fragebogen zu bieten.
Beides gilt es bei der Umsetzung zu beachten und zu erfüllen. 
Wie gerade geschildert, steht die moderne Marktforschung immer öfter vor neuen Herausausforderungen auf die es agil zu reagieren gilt. Wir bei Rogator vertreten seit über 20 Jahren genau diesen Ansatz, dass es einerseits ein umfangreiches Setting an Standardfragetypen geben muss und gleichzeitig unsere Software von ihrer Architektur jede x-beliebige Sonderprogrammierung on the Fly zulässt und damit wirklich agil ist. Dies ist nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den meisten unserer Wettbewerber, die vielfach mit Agilität werben aber deren Tools kaum oder keine kundenspezifische Sonderprogrammierungen unterstützen, sondern versetzt uns zudem in die Lage, die Online-Forschung kontinuierlich in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen und neue Möglichkeiten zu erschließen. 

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Sie bieten individuelle Fragetypen hinsichtlich Messverfahren und Usability an. Was kann man sich darunter vorstellen? Haben Sie vielleicht ein Beispiel einer konkreten Programmierung?

Frank Kapfenberger: Richtig, Rogator steht wie kein anderer Softwareanbieter für agile Softwarelösungen und kundenspezifische Sonderlösungen. Wir werden in unserem Workshop einige dieser Sonderlösungen vorstellen und zeigen, wie einfach es ist, diese in die Standardsoftware einzubinden und welche Auswertungsmöglichkeiten sie bieten. 

Mussten Sie auch schon Mal spezielle Kundenwünsche ausreden?

Frank Kapfenberger: Natürlich gibt es immer mal wieder sehr ausgefallene Wünsche und Vorstellungen aber zusammen mit unserem Mafo-Experten Team gelingt es uns eigentlich immer, sowohl ein methodisch sinnvolles und valides Konzept für die jeweilige Forschungsfragestellung einerseits und eine bedienungsfreundliche technische Umsetzung andererseits zu realisieren. 
Letztendlich sind es gerade die Kundenwünsche, die uns fordern und uns helfen, uns weiter zu entwickeln und neue Ansätze zu denken und umzusetzen. Wir haben nicht vergessen, dass es genau diese Kundenwünsche waren und immer wieder sind, welche der Rogator Software zu Ihrem Erfolg verholfen haben. 
Ich denke, das macht den Spirit von Rogator aus und auch für diese am Markt einzigartige Kombination aus 20-jähriger methodischer und technischer Kompetenz schätzen uns unsere Kunden und stehen wir. 
Wir nennen das „Combined Competence“ für unsere Kunden ist es einfach: Rogator.

Echte Innovationen sind rar in der Marktforschung. Das Thema Fragebögen insgesamt vielleicht ein wenig eingestaubt. Was kommt nach Mobile und Gamification? Welche Trends sehen Sie? Und welche Funktionen integrieren Sie als nächstes in Ihre Software G3plus?

Frank Kapfenberger: Nun zunächst wird das Thema mobile Marktforschung weiterhin wachsen und in Kombination mit Bewegungsdaten und weiteren intelligenten Verknüpfungen mit bereits existierenden Apps auf dem Handy spannende Erkenntnisse liefern. Auch die Kombination aus quantitativen und qualitativen Online-Verfahren liefert interessante Möglichkeiten und Einsatzgebiete und gilt es, zukünftig weiter auszubauen und mit bestehenden Ansätzen sinnvoll zu verknüpfen. 

Neben Fragebögen programmieren Sie im Zweifelsfall aber auch ganze Applikationen zur Datenerhebung?

Frank Kapfenberger: Ja, als Anbieter für Feedback-Software werden wir immer wieder auch mit der Umsetzung komplexer kundenspezifischer Applikationen zur Datengewinnung beauftragt. Hierbei achten wir jedoch darauf, dass wir uns nicht zu sehr von unseren Kernprodukten entfernen und diese, wann immer möglich auch einbinden. Gerade im Hinblick auf unsere Sonderprogrammierungen wollen wir unsere Produktfamilie stärken und als wichtiger Standardsoftwareanbieter nicht zur Individualsoftware-Company werden. 

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Veröffentlicht am: 29.07.2021

 

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