Florian Tress wechselt von Norstat zu den UX-Forschern von Skopos Nova

Personalmeldung Skopos Nova

Von München nach Hürth geht in Home-Office-Zeiten problemlos. Ein bekanntes Gesicht der deutschen Marktforschungsszene, Florian Tress, wechselt nach über zehn Jahren von der Online-Panel-Welt bei Norstat/ODC hinein in die UX-Szene von Skopos Nova. marktforschung.de sprach mit ihm und Nova-Chef Till Winkler über die Hintergründe, Herausforderungen und warum München auf dem halben Weg zum Mars liegt.

Tress Wechsel Ipsos (Bild: Ipsos/Tress)
Florian Tress (links) und sein neuer Chef Till Winkler strahlen um die Wette (Bild: Ipsos/Tress)

Was ist der Hintergrund Deines Wechsels von Norstat zu SKOPOS NOVA? 

Florian Tress: Nach über zehn Jahren bei Norstat war es für mich an der Zeit, einmal etwas Neues zu machen. Ich habe mich ja schon bei Norstat viel mit neuen Trends und technologischen Innovationen beschäftigt – Stichwort Gamification oder Chatbots – und diesen Arbeitsschwerpunkt wollte ich unbedingt beibehalten. Gleichzeitig wollte ich aber auch zurück ins Projektgeschäft und wieder mehr selbst forschen. SKOPOS NOVA bietet hier einfach tolle Rahmenbedingungen, mit namenhaften Kunden, vielseitigen Projekten und spannenden Herausforderungen.

Wie habt Ihr Euch kennengelernt?

Till Winkler: Das weiß ich noch gut. Wir haben 2012 auf der GOR in Mannheim einen Vortrag gehalten zum Thema Gamification in Online-Befragungen. Es war der erste Vortrag von mir und ich war nervös. Florian schien recht souverän auf der Bühne. Und so hatten wir uns dann irgendwie kennengelernt. Scheint ewig her zu sein. Aber so blieben wir dann immer irgendwie in Kontakt, haben uns gerne gesehen und ab und zu gesprochen. Zuletzt war ich dann Gast in Florians Podcast für die DGOF. 

Welche Aufgaben und Verantwortungsbereiche übernimmst Du bei SKOPOS NOVA? 

Florian Tress: Ich werde ganz klassisch Projekte durchführen und dabei natürlich versuchen, meinen Standortvorteil in München auszuspielen. Ob daraus besondere Aufgaben und Verantwortungsbereiche erwachsen, wird sich zeigen. 

Was machst Du als erstes, wenn Du bei der NOVA startest? 

Florian Tress: Mir ist es besonders wichtig, schnell eine Beziehung mit den neuen Kolleginnen und Kollegen in Hürth aufzubauen, da ich ja nicht am selben Standort arbeite. Während man sich sonst sehr leicht beim Plausch an der Kaffeemaschine besser kennenlernen kann, wird bei mir der Austausch zwangsläufig meist über Telefon oder Videokonferenzen stattfinden müssen. Da zurzeit aber ohnehin fast alle von zu Hause arbeiten müssen, sehe ich hier eigentlich keinen Nachteil. Ganz im Gegenteil: Die neuen Kolleginnen und Kollegen haben schon alles arrangiert, um mich mit den wichtigsten Ansprechpartnern zu vernetzen und in die laufenden Projekte einzuarbeiten. Mein Terminkalender für die ersten Wochen ist jedenfalls gut gefüllt.

Was bringt Florian mit, das Euer Team nach vorne bringt?

Till Winkler: Florian kennt sich in der Branche gut aus, hat viele Kontakte und spielt das MAFO-Spiel ja schon eine Weile. Ich denke, es ist immer hilfreich, einen erfahrenen Blick auf bestimmte Dinge zu gewinnen. Das kann uns ja nur besser machen auf lange Sicht. Darüber hinaus ist Florian stark in den Themen Vermarktung und auch R&D. Ich freue mich, dass wir da einen so guten Denker gewinnen konnten. 

Du hast lange bei Online-Panels gearbeitet. Was denkst Du, wie groß wird der Sprung ins UX-Business sein? 

Florian Tress: Ich bin ganz guter Dinge. Ich war ja ohnehin schon seit vielen Jahren nicht mehr sonderlich im Tagesgeschäft von Norstat eingebunden und habe mich stattdessen um interne Entwicklungsprojekte gekümmert. Vor diesem Hintergrund bin ich mit den Fragestellungen und Herangehensweisen rund um UX Design bestens vertraut und habe auch die allgemeinen Trends und Entwicklungen rund um UX kontinuierlich verfolgt. Zuletzt schadet es natürlich nicht, dass ich mich auch in der Onlineforschung auskenne. Auch wenn der ein oder andere Aspekt sicher noch vertieft werden muss, ist das unterm Strich sicher eine gute Basis, so dass der Sprung nicht allzu groß wird. 

Für welche Firma oder Marke würdest Du gerne UX Research machen und warum?

Florian Tress: Was die Marke angeht, wäre ich gar nicht wählerisch. Gute User Experience ist ja nicht nur ein Produkt-Feature, das man für die Anwender einmalig entwickelt, sondern ein ganzes Mindset, bei dem die Nutzererfahrung in den Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens gestellt wird und sich in allen Facetten eines Produkts oder Services widerspiegelt. Ich fände es deshalb schön, wenn man gemeinsam mit dem Auftraggeber die Nutzer immer besser kennenlernt und das ganze Unternehmen sukzessive auf die User ausrichtet. Hier hat jede Firma und jede Marke reizvolle Herausforderungen. 

Wo geht die Reise für die NOVA hin?

Till Winkler: Zum Mars. Naja, ob das klappt, weiß ich noch nicht. Wir bauen das Team auf und mit jedem Wachstum bieten sich neue Herausforderungen. Das weiß vermutlich jeder Leser. Wenn man wächst, das Team größer wird, insbesondere in der derzeitigen Zeit, dann muss man Strukturen und Prozesse schaffen und das ist neu und natürlich spannend. Darüber hinaus wollen wir in bestimmten Bereichen und Methoden stärker werden und natürlich ab jetzt, auch mit Florians Hilfe, auch ein paar neue Dinge entwickeln und erfinden. Aber die kenne ich jetzt auch noch nicht. Wie sollte ich auch ...

Wirst Du nach der Pandemie von München nach Köln wechseln? 

Florian Tress: Ich werde zunächst alleine und irgendwann hoffentlich mit neuem Team die Präsenz von SKOPOS NOVA in München stärken. München gilt ja als Design-Hauptstadt Deutschlands, jedenfalls gibt es hier seit vielen Jahren eine sehr lebendige UX-Szene. Deshalb macht es in jedem Fall Sinn, persönlich in München vor Ort zu sein. Und: Auf dem Weg zum Mars liegt auf halber Strecke München.

Wirst Du, wo Du für eine Rheinische Firma arbeitest, künftig zum Karnevalisten? 

Florian Tress: Nobody's perfect, ich bin ein echter Faschingsmuffel (lacht). Wobei so ein bayrischer Fasching nun ja auch wirklich nicht mit rheinischem Karneval zu vergleichen ist. Davon ließe ich mich jedenfalls gerne bei einem zünftigen Weißwurstfrühstück überzeugen. 

Kurzvita Florian Tress

Florian Tress ist seit über zehn Jahren in der Online-Forschung tätig und ständig auf der Suche nach neuen Trends und aktuellen Entwicklungen. Sein besonderes Interesse gilt methodologischen Fragestellungen und der Mensch-Maschine-Interaktion. 

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/pj

Kommentare (1)

  1. Thorsten Wilhelm am 04.04.2021
    Welcome in München, Skopos Nova, und Glückwunsch zur neuen Aufgabe Florian Dress, viele Gelegenheiten für spannende Herausforderungen und daraus gewonnene Zufriedenheit.
    München ist eine schöne Stadt und ein spannender UX Markt, den weiter zu entwickeln eine tolle Aufgabe ist.

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