„Eine App musste her, die den Tippspielmarkt neu denkt”

Vorstellung des Start-up Pitch-Teilnehmers Betsby

Ein Community-Tippspiel mit Marktforschungsumfragen verbinden – das ist der Ansatz von Betsby, einem der Finalisten beim vierten Start-up Online-Pitch von marktforschung.de und CONSULTING.de. Die beiden Gründer und Geschwister Magdalena Okorie und Dr. Sebastian Wirkert geben vorab erste Einblicke, was ihr Start-up besonders macht. Auch Sie können sich als Zuschauende anmelden, alle Pitches live verfolgen und über den Sieger mitentscheiden!

Start-up Pitch Teilnehmer Betsby

Wie würden Sie Ihr Geschäftskonzept in einem Satz beschreiben?

Sebastian Wirkert: Betsby ist das Community-Tippspiel – von den Usern für die User. Mit unserer App kann jeder zu seinem Lieblingsthema mit Freunden und der Welt tippen.

Wie kam es zu der Gründung Ihres Start-ups? Was ist Ihr Gründungsmythos?

Magdalena Okorie: Wir schauten mit Freunden Fußball in einer Fußballkneipe. Neben dem Spiel diskutierten wir auch heiß über das ganze Drumherum. Zum Beispiel „Wird der Trainer nach dem Spiel gefeuert?“ oder „Wer ist in der Startelf?”. Wir überlegten: Warum kann man eigentlich bei Tippspielen wie Kicktipp nur auf das Ergebnis tippen und alles andere bleibt links liegen?

Uns fiel auf, dass wir in unserer Gruppe auch leidenschaftlich über andere Themen fachsimpeln, wie „Steigt der Benzinpreis über 3 Euro?“, oder „Kommt Jonas bei seinem Date mit Sandra zusammen?“. Spätestens da wurde uns klar, dass wir hier eine Marktlücke haben.

Eine App musste her, die den Tippspielmarkt neu denkt. In der jeder selbst Fragen für Freunde oder die ganze Welt starten kann. Bei uns tippt ihr auf alles, was euch interessiert.

Wie sind Sie zu Ihrem Firmennamen gekommen? Was steckt dahinter?

Sebastian Wirkert: Wir wollten eine App, die Spaß macht, wie eine große Party. Dazu sollte der Firmenname noch einen Bezug zum Tippen, also Englisch „bet“ herstellen. In unserem Kopf erschien dann der Film „The Great Gatsby“ – von da war’s nicht weit bis zu Betsby.

Welches Kundenproblem adressieren Sie?

Magdalena Okorie: Fast jeder kennt es, dieses Gefühl, dass man selbst am besten Bescheid weiß. Deshalb haben wir hier in Deutschland 80 Millionen Chefvirologen und Nationaltrainer. Bei Betsby geben wir jetzt jedem die Möglichkeit zu zeigen, was wirklich in ihm steckt. Egal ob selbsternannter Virologe, Nationaltrainer oder Bundeskanzler, jeder wird seine Fragen finden und wenn nicht: einfach selbst einstellen.

Wie weit sind Sie in der Entwicklung? Gibt es bereits Testprojekte?

Sebastian Wirkert: Wir haben die App in den App Stores und die ersten Nutzer. Natürlich ist noch viel zu tun. Wir gehen regelmäßig in Fußballkneipen und fragen die Fans, was sie von einer Next-Gen Tippspielapp erwarten. Durch das tolle Feedback arbeiten wir z. B. gerade mit Hochdruck an einer Gruppenfunktion – mit Abstand das am meisten nachgefragte Feature.

Wodurch unterscheidet sich Ihr Start-up? Was ist Ihr USP?

Magdalena Okorie: Bei Betsby kann jeder zu beliebigen Themen über ein Hashtag-System Fragen einstellen und beantworten. Im Gegensatz zum guten alten Tippspiel kann man dadurch auch Fragen wie „Wer gewinnt den Ballon d'Or“ oder „Wer bekommt keine Rose vom Bachelor“ an Freunde und die Welt stellen.

Der intelligente Feed stellt sicher, dass der User nur Fragen angezeigt bekommt, die ihn auch wirklich interessieren. Dabei hilft uns der Machine Learning Background von Sebastian, er hat zu dem Thema promoviert und auf dem Feld schon viele Preise gewonnen.

Uns geht es übrigens ausdrücklich nicht um Geld und Glücksspiele wie Tipico, sondern um Tippspiele um des Spieles, des Spaßes und des Gewinnens Willen.

Welche Ziele wollen Sie bis Ende 2022 erreicht haben?

Sebastian Wirkert: Wir wollen zur WM in Katar unsere erste Werbeoffensive starten. Idealerweise haben wir danach 2000 Weekly Active Users, die Spaß an der App haben und ihren Freunden davon erzählen.

Was würde Ihnen aktuell am meisten weiterhelfen?

Magdalena Okorie: Wir brauchen Mittel, um unsere Arbeit zu intensivieren. Außerdem wollen wir die Probleme von großen Marktforschungsunternehmen wie GfK und Ipsos besser verstehen, um sie gemeinsam zu lösen. Am besten in einer strategischen Partnerschaft.

Mit welcher Art Geschäftsmodell wollen Sie Ihre Einkünfte erzielen?

Sebastian Wirkert: Bei Betsby sind die Nutzer in einem natürlichem „Frage beantworten“-Flow. Diesen wollen wir nutzen, um unseren Usern die Gelegenheit zu geben, an Marktforschungsstudien teilzunehmen. Die Studien können gerne von etablierten Playern kommen, wir vermitteln diese dann gegen Provision an unsere User. Das Geniale dabei: Da wir wissen auf welche Themen die User tippen, können wir gezielt die richtigen Panelteilnehmer finden.

Seien Sie dabei und erleben Sie Betsby im vierten Start-up Online-Pitch. Melden Sie sich jetzt für den 13. April, 15 Uhr, hier an! 

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