"Digitale Forschung schafft eine neue Art der Agilität"

Das Interview zum Webinar am 16.6.2020

Wie mittels Onlineforschung Erkenntnisse aus Konsumentenfeedback direkt weiterverarbeitet werden können? Und wie man bellende Hunde und klingelnde DHL-Boten umschifft? Die Referentinnen von Happy Thinking People geben im Kurzinterview einen ersten Eindruck und im Webinar die vollumfänglichen Antworten.

Katharina Ladikas und Monique Richter, Happy Thinking People

Katharina Ladikas und Monique Richter (v. l.), Happy Thinking People

 

Was sind die Vorteile von qualitativer Onlineforschung im Vergleich zu Offline?

Ohne bereits zu viel vorab zu verraten, können wir auf jeden Fall sagen, dass digitale Forschung eine neue Art der Agilität schafft, indem Konsumentenfeedback auf unterschiedlichen Kontinenten mehr oder weniger gleichzeitig mit Hilfe von Online Gruppen eingeholt werden kann. Das ist zum Beispiel ein klarer Vorteil im Vergleich zu Offline Concept Labs, da globales Feedback direkt im Anschluss in die Konzeptweiterentwicklung einfließen kann, ohne Reisezeiten zu berücksichtigen.

Kann man Konzepte für analoge Forschung einfach ins digitale übersetzen? Oder auf was muss man besonders achten, wenn man qualitative Forschung digital betreibt?

Auch darauf werden wir in unserem Webinar im Detail eingehen. Denn digitale Marktforschung funktioniert online gut, aber eben anders. Es braucht längere Zeit für die Vorbereitung, der technische Support und eine verlässliche aber auch flexible Online Plattform sind außerdem sehr wichtige Erfolgsfaktoren. Was es konkret für die Moderation, das Aufsetzen von Leitfäden etc. bedeutet, erfahren Sie dann im Webinar.

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Im Webinar werden Sie über Concept Labs und Co Creation sprechen und wie diese crowd-basierten Verfahren auch online funktionieren. Wenn man mit einer Vielzahl Kollegen in Videokonferenzen tagt, kann es mitunter unübersichtlich werden. Wie begegnen Sie diesem Problem?

Wir würden hier nicht von crowd-basiert sprechen, aber es gibt natürlich die Herausforderung wie man viele Online-Teilnehmer - gerade in Online Workshops - miteinander verbindet und bei Laune hält. Hier haben wir unter anderem gute Erfahrungen mit Breakout Rooms / Sessions gemacht, die es erlauben ausgewählte TeilnehmerInnen in separate "virtuelle Räume" zu schicken, um dort gesonderte Aufgaben in Teams zu bearbeiten. Grundsätzlich braucht es gerade bei komplexeren methodischen Ansätzen eine gute Mischung an guter Struktur, kreativen Online-Tools sowie Moderationsgeschick, um Concept Lab oder Co-Creation Prozesse erfolgreich online stattfinden zu lassen.

Für welche Fragestellungen/Projekte bietet sich vielleicht eine Kombination mit klassischen offline Methoden an?

Die Kombination von klassischen offline Methoden mit Online-Tools gehört schon seit mehreren Jahren zu unserem Kerngeschäft und ist sehr erkenntnisreich und effizient. Demnach kombinieren wir häufig klassische F2F Fokusgruppen mit unserer Mobile Ethnography App, um noch tiefere Einblicke in das Leben der Konsumenten zu bekommen. Digilogue is en vogue.

Wer darf Ihr Webinar auf keinen Fall verpassen?

Unser Webinar fokussiert sich natürlich auf Erfahrungen, die wir als qualitative Marktforscher in den letzten Wochen gemacht haben. Demzufolge ist es vor allem ein interessanter Einblick für betriebliche Marktforscher oder deren Kollegen im Marketing und/oder in der Produktentwicklung. Im Moment tut sich sehr viel in der digitalen Quali-Welt, da kann sicher jeder dazu lernen

Sie werden laut Webinar-Ankündigungstext auch Antwort auf die Frage geben, wie man klassische Hürden wie langsame Internetverbindungen, bellende Hunde und klingelnde DHL-Boten überwindet. Können Sie uns eine kleine Kostprobe geben?

Auch darauf werden wir im Webinar eingehen. Das Stichwort lautet hier – gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Denn so kann es am ehesten gelingen, diese besagten Fallstricke zu umgehen.

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jvdm

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