„Die WdM wird internationaler werden“

Interview zum Web-Seminar am 13.12.2021 um 11:00 Uhr

Am 13.12. stellen Holger Geißler und Simone Waller-Klink die Planung für die WdM22 vor, die im Mai stattfinden wird. Was wird sich an der WdM ändern und welche Learnings lassen sich aus den ersten beiden Online-Festivals für Anbieter ableiten? Lesen Sie im Interview auch, warum der Termin der Präsenzmesse nochmal verschoben werden musste und warum es 2022 keine virtuellen Messestände mehr geben wird.

Bevor wir zur Woche der Marktforschung 2022 kommen, noch eine Frage zur succeet22. Ihr hattet in München den Termin 5.-6. Oktober 2022 genannt. Jetzt wird die Messe aber vom 20.-21. Oktober 2022 stattfinden. Warum hat sich der Termin geändert? 

Simone Waller-Klink: Leider hat sich herausgestellt, dass der ursprüngliche Termin mit astronomischen Hotelpreisen einhergeht, wenn man denn zur succeet22 überhaupt noch Hotelzimmer in akzeptabler Lage zum MOC München bekommt. In der von uns ursprünglich angebotenen Woche findet zeitgleich die EXPO REAL statt, eine der größten B2B-Messen weltweit, mit über 2.000 Ausstellenden und etwa 46.000 Teilnehmenden. Das führt dazu, dass man schon jetzt etwa für ein einfaches Motel-One-Zimmer über 250 Euro pro Messetag bezahlen müsste. Das wollen wir unseren Messeteilnehmerinnen und -teilnehmern nicht zumuten. 

Zurück zu unserem eigentlichen Thema: Inwiefern wird sich die WdM 2022 von der WdM 2021 unterscheiden? 

Holger Geißler: Vom Grundsatz bleibt die WdM ihrem Motto treu:

Ein Online-Festival, das zeigt, wie bunt die Insightsbranche ist.

Die große Veränderung wird sich eher im Hintergrund abspielen, da wir die WdM 2022 gemeinsam mit der succeet vorbereiten. Eine Möglichkeit, die sich daraus ergibt, ist zum Beispiel, mehr internationale Beiträge in die WdM zu holen, da die succeet international viel besser vernetzt ist als marktforschung.de. 

Eine weitere Hoffnung wäre, dass durch den Termin im Mai 2022 diesmal mehr Offline- oder Hybrid-Veranstaltungen Einzug in den Kalender finden werden. Das war ja von Anfang an angedacht, aber bislang durch die Pandemie immer vereitelt worden. 

Kann man jetzt bereits Aussagen dazu machen, welche inhaltlichen Schwerpunkte die WdM 2022 haben wird? 

Holger Geißler: Dafür ist es noch etwas früh. Wir werden aber mit Hilfe unseres WdM-Beirats die wichtigsten neuen Themen der Branche herausfinden. 

Melden Sie sich jetzt kostenlos für das Web-Seminar am 13.12.2021, 11 Uhr an!

2021 gab es auch die virtuelle succeet. Wird es parallel zur WdM wieder virtuelle Messestände geben? 

Simone Waller-Klink: Nein, das braucht es in dieser Form nicht mehr. Die virtuellen Messestände waren ein Ansatz, um mitten im Lockdown der dritten Corona-Welle ein Maximum an „Messefeeling“ bieten zu können. Unsere virtuelle succeet21 diente zudem als Back-up, falls die Präsenzmesse 2021 ausgefallen wäre. Wir sind für 2022 sehr optimistisch und rechnen fest damit, dass der Messe im kommenden Oktober nichts im Wege stehen wird. Da das abwechslungsreiche Format des Online-Festivals hervorragend funktioniert, haben wir gemeinsam entschieden, dieses weiterzuentwickeln und etwas internationaler zu gestalten. Die WdM wird internationaler werden.

Wie läuft die WdM organisatorisch ab? An wen müssen sich Unternehmen wenden, die sich an der WdM beteiligen möchten? 

Simone Waller-Klink: Die Arbeitsteilung zwischen succeet und marktforschung.de haben wir folgendermaßen vereinbart: Für die Buchungen und für organisatorische Fragen ist die succeet GmbH zuständig. Die technische Durchführung und die Moderationen werden in bewährter Weise von marktforschung.de übernommen. 

Nach zwei Wochen der Marktforschung gibt es sicherlich auch einige Erkenntnisse, was besonders gut läuft und was weniger. Was können Sie Unternehmen empfehlen, die die WdM 2022 für sich nutzen möchten? 

Holger Geißler: Nicht zu lange warten, sondern früh buchen und Zeitslots festmachen, auch wenn noch unklar ist, was das Unternehmen genau präsentieren möchte. Das hat den Vorteil, dass die Auswahl bei den Zeitslots viel größer ist.

Wer lange wartet, muss letztlich nehmen, was übrigbleibt. 

Ansonsten laufen gerade edukative Formate gut, d. h. Seminare, in denen ein Unternehmen dadurch Kompetenz zeigt, dass es konkrete Einblicke in die eigene Arbeit und Expertise gewährt.  

Was insgesamt ebenfalls sehr gut ankam, waren die Veranstaltungen zum Thema Infografiken und Sketchnoting, die Fertigkeiten vermittelten, die Marktforschende gut gebrauchen können. Das muss aber zu einem Institut passen, sonst macht es keinen Sinn.  

Es kann sinnvoll sein, sich im Vorfeld mit uns auszutauschen. Gerade wenn im Institut verschiedene Themen und Referenten in Frage kommen. 

Und zum Schluss: Wer sollte das Informations-Web-Seminar am 13. Dezember, 11 Uhr, nicht verpassen? 

Simone Waller-Klink: Alle deutschsprachigen Anbietenden der Branche, die Interesse daran haben, ihr Leistungsangebot im Rahmen der WdM 2022 an nationale und internationale Professionals der Insights Industry zu adressieren. Am 11. Januar 2022 um 15 Uhr folgt dazu dann noch ein Web-Seminar in englischer Sprache. 

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Über Simone Waller-Klink

Simone Waller-Klink, succeet GmbH
Simone Waller-Klink ist geschäftsführende Gesellschafterin der succeet GmbH. Zuvor war sie Eigentümerin einer Event- und Kommunikationsagentur und über 10 Jahre u.a. für die Fachmesse Research & Results im Bereich Sales, Konzeptentwicklung, Planung und Messeorganisation tätig. Es ist ihre große Leidenschaft, Kommunikation effektiv zu gestalten, Menschen zusammenbringen und Netzwerke zu entwickeln.

 

Über Holger Geißler

Holger Geißler - SNFV 2021
Holger Geißler ist Geschäftsführer und Mitgründer des Smart News Fachverlag, der u.a. die beiden Branchenportale marktforschung.de und CONSULTING.de betreibt. Er studierte Psychologie in Heidelberg und Markt- und Werbepsychologie in Mannheim. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Projektleiter für die psychonomics AG. Ab 2000 war er als Senior Manager verantwortlich für den Aufbau der Online-Marktforschung. 2008 wurde er in den Vorstand von YouGov Deutschland berufen, wo er bis Ende 2017 tätig war. Von 2018 bis 2019 war er CMO des Dashboard-Unternehmens DataLion und Mitglied in der Geschäftsleitung des Medienforschungsinstitut DCORE. Er war von 2004 bis 2011 Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF).

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