„Das Ziel sind zeitnahe und transparente Ergebnisse, um der Industrie dabei zu helfen, Produkte zu entwickeln, die Verbraucher wollen”

Vorstellung des Start-up Pitch-Teilnehmers LReply

LReply hat die Mission, Verbrauchende von Konsumgütern und Herstellende über eine Community-Engagement-Plattform zu verbinden. Damit hat sich das Start-up für das Finale des vierten Start-up Online-Pitches von marktforschung.de und CONSULTING.de qualifiziert. Gründer und CTO Willy Makend sowie CEO Christoph Konrad stellen ihr Start-up gemeinsam vor. Auch Sie können sich als Zuschauende anmelden, alle Pitches live verfolgen und über den Sieger mitentscheiden!

LReply im Interview

Wie würden Sie Ihr Geschäftskonzept in einem Satz beschreiben?

Willy Makend: Eine transparente, unabhängige und konfliktfreie Community-Engagement-Plattform oder innovatives Test-Ökosystem in Sinne einer 'Community des Erlebens', um Dialog zwischen Konsumgüterhersteller und Verbraucher in Echtzeit zu ermöglichen mit dem Ziel, Technologie, Lösungen und Produkteigenschaften zu beeinflussen.

Wie kam es zu der Gründung Ihres Start-ups? Was ist Ihr Gründungsmythos?

Christoph Konrad: Viele Unternehmen sind in Bezug auf die Ergebnisse ihrer Studien intransparent. Wenn mehrere Einheiten in einem Prozess interagieren, spielen Vertrauen, Transparenz und Datenqualität eine sehr wichtige Rolle. Um die Kampagne so transparent wie möglich zu gestalten, möchten wir, dass auch Unternehmen, die viel Geld dafür ausgeben, in den Prozess einbezogen werden.

Das Ziel sind zeitnahe und transparente Ergebnisse, um der Industrie dabei zu helfen Produkte zu entwickeln, die Verbraucher wollen.

Wie sind Sie zu Ihrem Firmennamen gekommen? Was steckt dahinter?

Willy Makend: LReply kommt von "We’re listening your reply". Also: Sie haben eine Stimme und wir hören zu. Dafür haben wir eine Plattform geschaffen, die es Verbrauchern ermöglicht, Technologie, Lösungen und Produkteigenschaften zu beeinflussen.

Welches Kundenproblem adressieren Sie?

Christoph Konrad: Unternehmen geben auf unterschiedliche Weise viel Geld aus, um herauszufinden, was die Verbraucher von ihren Produkten halten. Um die eingegangenen Risiken zu begrenzen, ist es notwendig, einen direkten Dialog zwischen Verbrauchern und Industrie zu initiieren. Dies beeinflusst beispielsweise direkt den Produkt­entwicklungs­zyklus, die erfolgreiche Markteinführung neuer Produkte, kurz: die Wachstumsstrategie von Unternehmen.

Wie weit sind Sie in der Entwicklung? Gibt es bereits Testprojekte?

Willy Makend: In Bezug auf die Entwicklung haben wir eine Applikation mit allen grundlegenden Funktionen. Die grundlegende Entwicklung selbst lief zwischen Ende 2019 bis Mitte 2021. Von da an begannen wir, Interviews mit potenziellen Kunden zu führen, um herauszufinden, welche interessanten Features zum Erfolg des Produktes beitragen könnten.

Anfang des letzten Quartals 2021 haben wir alles formalisiert - als GmbH - und uns öffentlich bekannt gemacht.

Wodurch unterscheidet sich Ihr Start-up? Was ist Ihr USP?

Christoph Konrad: Mit der Explosion digitaler Technologien sammeln Marktforschungsunternehmen riesige Mengen an Verbraucheraktivitätsdaten für ihre Kunden, sowohl online als auch offline. Aber sie neigen dazu, in Bezug auf die Informationen, die sie sammeln, undurchsichtig zu sein. Unternehmen haben in der Regel Studienergebnisse, sind aber nicht in den Studienprozess eingebunden, was ihre Kunden beunruhigt.

Während diese Praxis Unternehmen kurzfristig einen Vorteil verschaffen kann, untergräbt sie langfristig das Vertrauen, was der Wettbewerbsfähigkeit schadet. Wir glauben, dass, um Vertrauen aufzubauen und überzeugende Ergebnisse zu erzielen, es mit den von uns gesammelten Daten einerseits für alle transparent sein muss. Wo Kundendaten eine wachsende Quelle von Wettbewerbsvorteilen darstellen, ist es unerlässlich, das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen durch einen offenen Dialog zu gewinnen.

Unser USP ist Design für Transparenz und Vertrauen.

Welche Ziele wollen Sie bis Ende 2022 erreicht haben?

Willy Makend: Wir wollen allen bekannt sein: Unternehmen, insbesondere Konsumgüterunternehmen, Universitäten, Forschungszentren, Medien. Auch deshalb sehen wir in diesem Pitch eine große Chance für uns, denn die Jury setzt sich aus Experten unterschiedlicher Entitäten zusammen. Natürlich wollen wir auch mehr Kunden haben.

Was würde Ihnen aktuell am meisten weiterhelfen?

Christoph Konrad: Als Neuling auf dem Markt sprechen wir am meisten über unser Produkt. Zudem interessante Begegnungen zu haben und viel Werbung.

Mit welcher Art Geschäftsmodell wollen Sie Ihre Einkünfte erzielen?

Willy Makend: Die Nutzung der Plattform für die verschiedenen Kampagnentypen (Mafo, Produkttest).

Seien Sie dabei und erleben Sie LReply im vierten Start-up Online-Pitch. Melden Sie sich jetzt für den 13. April, 15 Uhr, hier an!

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