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Alle Beiträge dieser Ausgabe
(Autoren und Gesprächspartner in alphabetischer Reihenfolge)
Nachgefragt bei Marion Bodem (Ipsos)
Interview
Nachgefragt bei Christian Dössel (MM-Eye)
Interview
Nachgefragt bei Henner Förstel (MANUFACTS)
Interview
Kennen Sie FAMS?
Von Eva Hammächer
"Wahre Schönheit kommt von innen": Aufbau erfolgreicher Arbeitsplatzkulturen vor dem Hintergund des demographischen Wandels
Von Frank Hauser und Andreas Schubert (Great Place to Work)
Marktforscher (m/w) - Ein Traumberuf?
Von Dr. Gabriele Jacobs, Dr. Saskia Bayerl und Dr. Kate Horton (Erasmus Universität, Rotterdam)
Nachgefragt bei Lena Lau (GfK SE)
Interview
Bildungsatlas Marktforschung - Wege in die Marktforschung
Von Dr. Anke Müller-Peters
Was verdient eigentlich ein Marktforscher?
Von Dr. Anke Müller-Peters
marktforschung.dossier - weitere Themen
Marke und Markenführung - die Erlebbarkeit von Namen
Gesundheit! Branchenspecial Pharma
Marktforschung 2020: Besser, anders oder gar nicht mehr da?
Mobile Research - hybrid unterwegs
Vom Marktforscher zum Berater - Wer braucht noch Research?
Customer Experience Research & Mystery Shopping
Werbung und Wirkung - Von der Litfaß-Säule zum Sponsored Tweet
Image: Was muss ein Markforschungsdienstleister leisten?
Qualitative Forschung - Marktforschung auf der Couch
Web-Analyse - Big Data = Big Success?
Nachgefragt bei Marion Bodem (Ipsos)
Marion Bodem ist Direktorin Human Resources bei Ipsos.
marktforschung.dossier: Was sind in Ihren Augen die wichtigsten Skills, die ein guter Marktforscher mitbringen muss?
Marion Bodem: Neben einer guten fachlichen Grundlage, wie z. B. einem Studium, in jedem Fall Begeisterung für die Marktforschung, Flexibilität, Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft sowie Neugier und Offenheit.
marktforschung.dossier: Wenn ein junger Mensch heute Marktforscher werden möchte, welches Studienfach würden Sie ihm oder ihr empfehlen?
Marion Bodem: Ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing/Marktforschung, der Sozialwissenschaften, der Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Statistik, Wirtschaftsgeographie o. ä.
marktforschung.dossier: Ob ein Arbeitnehmer sich für eine Stelle entscheidet, ist nicht nur vom Gehalt abhängig, sondern auch von "weichen Faktoren" wie Arbeitsklima, Flexibilität bei den Arbeitszeiten, Fortbildungsmöglichkeiten etc. Welche Bedeutung haben diese Merkmale nach Ihren Erfahrungen für die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter?
Marion Bodem: Eine sehr hohe. Gehalt ist schon lange nicht mehr alles – das sogenannte "Package" muss stimmen. Insbesondere wiegt die Möglichkeit, im Rahmen eines etablierten Personalentwicklungskonzeptes die eigene Karriereentwicklung entscheidend mitzubestimmen und voranzutreiben, sehr hoch. Auch das Arbeiten in einem internationalen Umfeld ist attraktiv.
marktforschung.dossier: Würden Sie sagen, dass Sie derzeit viele gute Bewerbungen auf Ihre Stellenausschreibungen erhalten, oder ist der Arbeitsmarkt für Marktforscher eher leergefegt?
Marion Bodem: Beides trifft zu. Der Arbeitsmarkt für Marktforscher ist grundsätzlich enger bzw. aus Sicht der Unternehmen schwieriger geworden – trotzdem bekommen wir sehr viele gute Bewerbungen für alle Levels und Positionen. Warum? Weil Ipsos einer der besten Arbeitgeber in Deutschland ist und viele Chancen bietet!
Nichtsdestotrotz haben wir aktuell aufgrund unseres starken Wachstums noch offene Positionen insbesondere im Bereich der Qualitativen Marktforschung!
marktforschung.dossier: Welche Rolle spielen Gütesiegel wie zum Beispiel Great Place to Work, Top Arbeitgeber Deutschland oder BestPers Award Ihrer Meinung nach für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter?
Marion Bodem: Ist sicher prinzipiell eine gute Sache und kann nicht schaden. Unsere Bewerber sind jedoch - aus Recherchen, Erfahrungsberichten und vielen Aktivitäten seitens des Unternehmens - zu dem Schluss gekommen, dass Ipsos ein Top Arbeitgeber ist – ob mit oder ohne "offizielles" Gütesiegel.
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