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27.07.2012:

Umsatzrendite um 5,8% gesteigert: Ipsos mit solidem ersten Halbjahr

Paris - Ein Halbjahr auf "solider Basis" - so bezeichnet Ipsos selbst den eigenen wirtschaftlichen Erfolg in der ersten Hälfte 2012. Eigenen Angaben zufolge konnte das Unternehmen Einnahmen in Höhe von 837 Millionen Euro erwirtschaften. Dies entspricht einem Plus von knapp 50 % im Vergleich zur ersten Hälfte 2011. Diese enorme Steigerung ist allerdings auf die Übernahme von Synovate zurückzuführen, die mit Wirkung vom 01. Oktober 2011 Einfluss auf die Ipsos-Bilanzen hat. Aus diesem Grund kann aktuell auch das organische Wachstum des Unternehmens nicht beziffert werden. Bei der Umsatzrendite konnte Ipsos mit 5,8 % leicht zulegen. Das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr benennt das Institut mit 48,2 Millionen Euro.

In allen Geschäftsfeldern und Region konnte Ipsos Erlössteigerungen verbuchen, besonders ausgeprägt im asiatischen Raum. Das größte Plus aufgeschlüsselt nach Business Lines wurde im Bereich "Customer Relationship / Management Research" verzeichnet, gefolgt von "Marketing Research". Letzterer Zweig macht allerdings hinsichtlich des Gesamterlöses mit 427,6 Millionen Euro mehr als die Hälfte aus und ist der mit Abstand umsatzstärkste Bereich des Unternehmens.

Für das gesamte Jahr 2012 rechnet Ipsos mit einer 10-prozentigen Steigerung der Umsatzrendite. Die angestrebten Einnahmen für das zweite Halbjahr bewegen sich Angaben des Unternehmens zufolge im Bereich von einer Milliarde Euro. In wieweit dies erreicht werden kann, hängt jedoch laut Ipsos stark von den weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen in der Eurozone ab. 

cl/Ipsos


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Von Anja Heitmann

Preisforschung - wenn Weg von "Geiz ist Geil" hin zu "Gutes hat seinen Preis" – so könnte man den Komsumtrend, der sich seit einigen Jahr entwickelt, beschreiben. Der Preis wird für die Zufriedenheit der Verbraucher immer unwichtiger. Qualität, Nachhaltigkeit und Service spielen dafür – endlich – eine immer größere Rolle. Dies ist auch an der Zeit: Niemand kann guten Gewissens nur auf den Preis schauen, während in den Nachrichten die unwürdigen Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern durch brennende oder einstürzende Textilfabriken einmal mehr in die Schlagzeilen geraten.

Aber es geht eben nicht nur um Fairness und das gute Gewissen, die Verbraucher wollen schlechten Service und mangelhafte Qualität größtenteils einfach nicht mehr länger hinnehmen.

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