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Frage des Monats im Oktober 2009: Marktforscher sehen Möglichkeit zur Datenvermarktung durch Anbieter von Social Media-Plattformen weitgehend unkritisch
Köln (marktforschung.de) – Facebook, StudiVZ, Twitter, XING und Co. gehören für zahlreiche Internetnutzer unlängst zum Alltag. Allen datenschutzrechtlichen Bedenken zum Trotz werden im so genannten Web 2.0 auf diese Weise tagtäglich Unmengen von teilweise sehr persönlichen Daten generiert, die auch für Marktforschungszwecke von Interesse sind bzw. sein können. Nahe liegend ist daher der Ansatz, dass auch marktforschungsfremde Anbieter wie beispielsweise die Anbieter der Social Media-Plattformen versuchen, die zur Verfügung stehenden Daten marktforscherisch auszuwerten und zu vermarkten. Ob darin möglicherweise eine Gefahr für die Marktforschungsbranche besteht, war Thema unserer "Frage des Monats" im Oktober.
Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass eine mögliche
Vermarktung der Daten durch marktforschungsfremden Firmen für die Marktforschungsbranche unkritisch ist. Immerhin 36 Prozent sehen darin zumindest teilweise eine Gefahr, für 13 Prozent der Befragungsteilnehmer stellt dies ein Risiko dar.
Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 07. bis zum 13. Oktober unter 575 Lesern von marktforschung.de und der marktforschung.depesche durchgeführt.
(Chart 1: Klicken zum Vergrößern)

