Werbung:
Marktforschung in China

ABC-/CBC-Chinesen – nicht nur für die Marktforschung relevant

Von Matthias Fargel

Matthias Fargel

Ca. 50 Millionen Auslandschinesen verfügen über erhebliche wirtschaftliche Macht in ihrer neuen Heimat wie auch in der VR China. Zu diskreten Eliten aufgestiegen, ziehen sie an ganz großen Strippen und bestimmen zunehmend nationale wie transnationale Trends bei Konsum und Investitionen. Ihr privates wie institutionelles Wirtschaftsgebaren bleibt genuin chinesisch geprägt. 

„Drei Chinesen und ein Kontrabass, saßen auf der Straße und erzählten sich was…“ Vorbei sind solche niedlichen Zeiten. Schon eher spielen sie die ersten Geigen in Forschungslabors, Anwaltskanzleien, Investmentbanken, Vorstandsetagen und Luxusautohäusern ihrer Gastländer.

Beitrag lesen

Die tägliche Online-Zeitung für die Marktforschungsbranche - regelmäßig alle wichtigen Nachrichten im kostenlosen E-Mail-Abo. 

Mehr Infos? Hier klicken.

Die marktforschung.de News-App

Die Branche immer und überall im Blick:

Lesen Sie aktuelle Nachrichten und fundierte Hintergrundinformationen rund um die Marktforschung von Deutschlands führendem Branchenportal auf Smartphone und Tablet.

Weitere Infos

Weitere aktuelle Meldungen:
15.04.14 Firmenjubiläum bei Dialego

Aachen - Die Marktforschungsagentur Dialego feiert ihr 15. Firmenjubiläum. Das Unternehmen...


15.04.14 Finanzdienstleistungsmarkt: Banken und Versicherer setzen auf Omnikanal-Strategie

Köln - Von der zunehmenden Digitalisierung vieler Lebensbereiche ist nun auch die...


15.04.14 Sponsoringklima-Index: Positivtrend setzt sich fort

Frankfurt am Main – Die Sponsoring-Branche ist gut ins neue Jahr gestartet. Dies geht auch aus dem...


Sämtliche Nachrichten können Sie hier abrufen. 

17.08.2012:

Forderung nach Unabhängigkeit Bayerns nicht mehrheitsfähig

München - In seinem jüngsten Buch „Bayern kann es auch allein“ fordert Wilfried Scharnagl (CSU) die Unabhängigkeit Bayerns vom Bundesgebiet. Eine aktuelle Studie von ODC Services belegt nun, dass diese Forderung bislang nicht mehrheitsfähig ist. Die Konsequenzen solch einer Abspaltung werden dabei von den Befürwortern und Gegnern unterschiedlich bewertet.

Die Ergebnisse im Detail

Für die Studie  befragte  ODC  Services mit dem unternehmenseigenen Onlinepanel "opinion people" zwischen dem 13.  und 16.  August insgesamt  1.029  Personen im gesamten  Bundesgebiet.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Abspaltung Bayerns nur von einer Minderheit der deutschen Bevölkerung (12%) befürwortet wird, während sich eine deutliche Mehrheit (62%) dagegen ausspricht. Bayern stehen ihrer möglichen Unabhängigkeit dabei deutlich aufgeschlossener gegenüber (Befürworter: 21% | Gegner: 57%), als die Bevölkerung im übrigen Bundesgebiet (Befürworter: 11% | Gegner 63%).

Dabei spielt die Parteienpräferenz eine große Rolle: fast jeder dritte Anhänger (31%) der CSU in Bayern befürwortet die Unabhängigkeit des Freistaats; von den Anhängern der Schwesterpartei CDU im restlichen Bundesgebiet befürworten dagegen nur 5% die Eigenständigkeit Bayerns. Überdurchschnittliche Zustimmung zur Abspaltung Bayerns gibt es in Bayern unter den Anhängern der Piratenpartei (Befürworter: 38% | Gegner: 56%). Deutliche Ablehnung erfährt die Idee in Bayern dagegen unter Anhängern der Grünen (Befürworter: 3% | Gegner: 87%).

Die Konsequenzen einer Abspaltung Bayerns vom Bundesgebiet werden von den Befürwortern und Gegnern unterschiedlich eingeschätzt. Während ein hoher Anteil der Befürworter eine Stärkung der bayerischen Wirtschaft (38%), eine Stärkung der bayerischen Demokratie (43%), und einen stärkeren politischen Einfluss von Bayern in Europa (29%) für wahrscheinlich hält, empfindet nur eine Minderheit der Gegner diese Konsequenzen als realistisch (Wirtschaft: 15%, Demokratie: 15%, polit. Einfluss: 8%). Gegner einer Abspaltung befürchten dagegen mehrheitlich eine Isolation Bayerns in Europa (51% versus 37% der Befürworter).

ODC Services


Kommentare und Bewertung


Übermittlung Ihrer Stimme...
Bewertungen: 4.0 von 5. 4 Stimme(n).
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.


Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Beitrag verfasst.


Kommentar schreiben:
Name (erforderlich)

E-Mail (erforderlich) (wird nicht veröffentlicht)





marktforschung.dossier

Fokus Automatisierung: Themenspecial Software

Von Nils Glück

Fokus Automatisierung: Themenspecial SoftwareMan stelle sich einmal vor, die Konsumforschung sei bereits ganzheitlich vollautomatisiert: Analyse-Rechner ermittelten in Echtzeit, was die Menschen in den Läden kaufen, wonach sie googeln, welche Werbung sie sich über die Medienkanäle bevorzugt anschauen. Forscher-Rechner verschickten daraufhin in Echtzeit entsprechende Trend-Surveys und hätten binnen Stundenfrist eine valide Antwort auf die Frage, wo als Nächstes die Umsätze hinfließen. Investoren könnten reagieren und auf die richtigen Marktteilnehmer setzen, noch bevor in New York, Frankfurt und Schanghai die Börsen schließen.

Auch wenn die Entwicklung sich stark beschleunigt hat: Ganz so ganzheitlich läuft die Sache noch nicht.

marktforschung.dossier lesen

Interview

"Wir dürfen nicht kollektiv in den "Mafo-Blues" verfallen" - Interview mit GIM-Chef Wilhelm Kampik

Wilhelm Kampik, GIM Gesellschaft für Innovative MarktforschungWilhelm Kampik, Managing Director der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung, stand marktforschung.de zum Interview zur Verfügung. Im Gespräch äußert er sich zur aktuellen wirtschaftlichen Situation in der Marktforschungsbranche und zu Strategien der GIM. Das Interview führte Claas Lübbert.

Interview lesen

marktforschung.recht

Aktuelle Rechtsfragen aus der Marktforschungspraxis

Dr. Ralf TscherwinkaMit juristischen Fragestellungen sind Markt- und Sozialforscher im Arbeitsalltag immer wieder konfrontiert. Daher werden an dieser Stellle aktuelle Rechtsfragen aus der Marktforschungspraxis beleuchtet.

Autor der Beiträge ist der renommierte Münchner Rechtsanwalt Dr. Ralf Tscherwinka. Dr. Tscherwinka ist spezialisiert auf Datenschutz- und Arbeitsrecht.

Zur Themenübersicht

marktforschung.de bei Twitter marktforschung.de bei Facebook