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Digital Research Barometer: Trend zur Datenerhebung via Internet hält an
München - Der Trend zur Erhebung von Daten über das Internet hält an. Gleichzeitig wachsen aufgrund rückläufiger Erreichbarkeit Bedenken von Auftraggebern gegenüber telefonischen Erhebungen. Dies geht aus dem "Digital Research Barometer" von Marketagent.com hervor, für die das Unternehmen im Juli 2011 rund 200 Marktforschungsauftraggeber in Österreich und Deutschland zu aktuellen Entwicklungen in der Branche befragt hat.
38,6% aller Befragten denken, dass Erhebungen per CAWI (Computer Assisted Web Inteview) weiter stark an Bedeutung gewinnen werden. Für die quantitative Marktforschung insgesamt sind dieser Meinung etwas mehr als zwölf von 100 Befragten (12,3%). Die Gründe für den Bedeutungszuwachs von "online" liegen nach Ansicht der Experten insbesondere in der hohen Geschwindigkeit der Methode: Mehr als zwei Drittel (67,1%) sehen kurze Projektlaufzeiten und eine rasch abgewickelte Feldarbeit als sehr großen Vorteil, niedrige Projektkosten sind für gut die Hälfte (54,8%) die große Stärke der Erhebung via Mausklick. Und für immerhin 47,4% der hier Befragten ist die Möglichkeit, Multimedia-Elemente in Fragebögen integrieren zu können.
Befragt nach den möglichen Einsatzbereichen stehen hier Mitarbeiter- bzw. Kundenbefragungen (78,1% bzw. 68,0%) sowie die Tests von Logos (68,4%), Slogans/Claims (66,7%), Namen (58,3%) und Werbemitteln (55,7% bei Pretesting, 46,1% bei Posttests) ganz oben auf der Liste. Bei Trackingstudien sehen genau 57 von 100 Befragten die Online-Methode als besonders passend an.
Heute ist es einer eher kleinen Minderheit vorbehalten, methodische Bedenken in Bezug auf die Online-Marktforschung zu äußern: So haben nur 13 von 100 Befragten (12,9%) solche Sorgen, dagegen hat mehr als die Hälfte (51,1%) eher keine oder überhaupt keine methodischen Bedenken beim Einsatz von Online Research.
Aufgrund des voranschreitenden Festnetzrückgangs blicken im Digital Research Barometer 2011 fast zwei Drittel (63,7%) aller Befragten mit Sorge auf die Qualität telefonischer Befragungen. Verglichen mit den vorangegangenen Wellen der Branchenbefragung von Marketagent.com ist die Gruppe der CATI-Skeptiker damit heute größer denn je. Im Januar 2007 äußerte sich "nur" die Hälfte der Interviewten (50,4%) entsprechend.
Quelle: Marketagent.com

